Diverses Luxus der neuen Generation

Moderne Luxuskreuzer wie die "Silver Cloud" empfangen Passagiere jeden Alters mit entspanntem Lebensgefühl, unaufdringlicher Serviceperfektion und einem Höchstmaß an Individualität.

Das große Glück auf See: Wird man es hier finden? Oder sind all die schönen Werbefotos nur inszeniert? Geht es doch so steif und formell zu, wie insgeheim vermutet? Eine diffuse Angst überkommt einen, kurz bevor man die „Silver Cloud“ erstmals erblickt und beispielsweise – wie in unserem Fall – in Kairo an Bord geht, um in 14 Tagen durchs Rote Meer nach Dubai zu touren.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Angst ist unbegründet. Hier stimmt alles. Die „Silver Cloud“ sieht noch aus wie ein richtiges Schiff , mit spitzem Bug und individueller Silhouette,
155 Meter lang und 21 Meter breit. Gegenüber den klobigen Ozeanriesen nimmt sie sich aus wie ein auf Hochglanz polierter Maybach neben
Sattelschleppern. An Bord wirkt alles luftig und ungezwungen elegant, es gibt kein neureich-prahlerisches Gehabe, keine Gimmicks wie etwa Kletterwand oder Schlittschuhbahn. Es
dominiert der unaufdringlich gute Geschmack in zeitloser Schlichtheit.

Anzeige

Weitläufige Leichtigkeit

Die rund 300 Passagiere, die an Bord der „Silberwolke“ sind, lieben die Leichtigkeit des Seins und eine gewisse Weitläufigkeit auch auf hoher See. Sie gehören zu den Menschen, denen Luxus zwar lieb und teuer ist, die aber rituelle Vornehmheiten und
antiquierte Kreuzfahrttraditionen nicht ertragen. Deshalb begegnet man auf den vier schneeweißen Kreuzern der italienischen Nobelreederei Silversea Cruises überdurchschnittlich vielen jüngeren Genussmenschen. Vor dem Essen treffen sie sich an der Pooldeck-Bar: das Londoner Unternehmerpaar in den Vierzigern, das
Schiffe eigentlich gar nicht mag. Die beiden kanadischen Weltenbummlerinnen, die auf vertrautem Boden um den halben Globus touren. Die vielköpfige Familie aus Rom, die wie schon im letzten Jahr ihre Winterferien hier verbringt. Die einen erzählen vom Tagesausflug in Luxor, die anderen von ihrem New-Economy-Business, die Dritten von der
Jeep-Wüstensafari. Unter den Passagieren
kennt man sich schnell, es wird gelacht, herzlich gegrüßt und hier und da kurz verweilt. Alle schwärmen vom schwebenden Lebensgefühl auf der „Silver Cloud“, vom kosmopolitischen Gästemix und der ungekünstelten Freundlichkeit der Crew.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2007, Seite 122, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...