Diverses Macher des Monats – Der Schwindelfreie

Firma aus Ennepetal setzt sich gegen den stärksten internationalen Wettbewerb durch

Hochbauten und Baustellen können Michael Schädlich
eigentlich nicht mehr beeindrucken. Doch als der
Geschäftsführer der Dorma Gruppe aus Dubai nach Ennepetal
zurückkehrte, geriet er ins Schwärmen: „Unglaublich,
gigantisch“.

Schädlichs Superlative beschreiben die Baustelle für das wohl
höchste Gebäude der Welt. Denn wenn Ende 2008 der
Wolkenkratzer Burj Dubai fertiggestellt ist, soll er mindestens
700 Meter in den Himmel ragen. „Die tatsächliche Höhe gibt
keiner preis. Es können auch 800 Meter werden“, mutmaßt
Schädlich. Doch den Systemhersteller von Produkten rund um
die Tür, wie etwa Türschließern und -drückern oder
Panikbeschlägen, kümmert das weniger.

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Viel wichtiger: Seine Firma erhielt den Zuschlag, die rund 6.000
Türen des Burj Dubai zu veredeln. Ein Großauftrag, der 6,5
Millionen Dollar in die Kasse der Dorma GmbH spült und „auch
für das Image unseres Unternehmens große Bedeutung hat“.

Warum sich die Firma aus Ennepetal bei diesem Prestige-
Projekt gegen den stärksten internationalen Wettbewerb
durchsetzte, begründet der 56-jährige CEO so: „Wir bieten ein
maßgeschneidertes Package von US-amerikanischen
Beschlägen und europäischen Design-Elementen. Und wir
leisten schnellen Service direkt vor Ort.“

Der Dorma-Chef ist häufig in Dubai, um bei weiteren Projekten
neue Aufträge zu ergattern. Denn: Wie das Burj Dubai will auch
er mit Dorma hoch hinaus

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