Diverses Managed Services sind im Kommen

Eine funktionierende IT ist mittlerweile selbst für kleinste Unternehmen ein zwingendes Muss. Vor allem im Sicherheitsbereich jedoch stoßen diese Firmen von ihren Personalressourcen und auch finanziell schnell an die Grenzen. Erfreulicherweise bieten große Security-Provider ihre Dienste jetzt auch als Managed-Services für kleines Geld auf monatlicher Mietbasis an.

Ganz aktuell kooperiert etwa das finnische Unternehmen F-Secure mit dem deutschen Internetprovider Freenet. Die neuen FreenetBusiness Security Lösungen sollen umfassend vor Spyware, Spam, Phishing, Viren und anderen Bedrohungen schützen.

Die Mietprodukte bieten für Arbeitsplatzrechner, Notebooks und Server neben Virenschutz auch eine verteilte Firewall und ein so genanntes Intrusion Prevention System, das unerwünschte Eindringlinge vom Firmennetz fernhalten soll. Die Firewall schützt Mitarbeiter, die mit ihrem Notebook auch außerhalb des Firmennetzwerks arbeiten.

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Die Verteilung und Verwaltung der Schutzmechanismen für alle Rechner (PC, Server, Notebooks) erfolgt zentral über eine Management-Oberfläche. Von Sicherheitsexperten vorkonfigurierte Sicherheitsrichtlinien werden auf allen Systemen automatisch bereitgestellt. Auch die Einspielung von Virensignatur-Updates erfolgt mehrmals täglich automatisch.

Der Preis für die freenetBusiness Client und Server Security beträgt monatlich 2,69 Euro pro Netzwerk-Client und 1,99 Euro pro Nutzer eines Windows- beziehungsweise Linux-Server. Der Service umfasst automatische Updates der Virensignaturen, Support für die Installation und Konfiguration und kann jeweils zum Monatsende gekündigt werden. Weitere Infos unter www.freenet-business.de.

Auch der US-Anbieter Messagelabs hat jetzt ein Managed-Services-Model im Angebot. Nach eigenen Angaben das erste, das sowohl die E-Mail- als auch die Web-Nutzung von Geschäftskunden in Form einer Dienstleistung sichert. Und zwar in Form von Schutz gegen Viren und Spionage-Applikationen sowie mit einem so genannten Content-Filter.

Hierbei können unerwünschte Inhalte – Pornographie, Auktionsangebote, Unterhaltungs-Websites – blockiert werden, bevor sie in das Unternehmensnetzwerk eindringen. Die E-Mail-Kontrolle können Chefs eine Woche lang kostenlos testen: www.messagelabs.de/promotion.

Neues im Dienstleistungsbereich zudem von „Big Blue“: So hat IBM angekündigt, insgesamt 22 neue Hard- und Softwarepakte für kleine Unternehmen zu schnüren. Marktgerüchten zufolge sind dies Erweiterungen der „Express“-Serie.

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