Diverses Marcus Schmidt – Die 40 grössten Karriere-Mythen

Karriere macht, wer mehr als 60 Stunden arbeitet“, behaupten die einen, für andere ist ein Auslandsaufenthalt unabdingbar. Stimmt beides nicht, sagt Headhunter Marcus Schmidt, der die Mären der Berufswelt untersucht hat.

Manche Regeln, schreibt der Autor,
mögen in der Vergangenheit gültig gewesen
sein, etwa, dass eine große Karriere
nur bei großen Firmen möglich sei. Zu
Wirtschaftswunderzeiten, „als eine Festanstellung
gleichbedeutend mit einer
Jobgarantie auf Lebenszeit war“, hätten
sich Mitarbeiter darauf verlassen können,
dass sich die Reputation des Unternehmens
für sie auszahlt. Doch im Zeitalter
des „Berufsnomaden“ könne davon
keine Rede mehr sein. Schmidt, der sich
auf Studien sowie Gespräche mit Kandidaten
und Mandanten beruft, rät auch
davon ab, einen Masterplan für den Aufstieg
aufzustellen: Die Geschäftswelt sei
ständig im Umbruch, und man laufe Gefahr,
sich womöglich auf Karrieren von
gestern vorzubereiten.

Obwohl Schmidt dafür plädiert, die
üblichen Tipps fürs Karrieremachen zu
ignorieren, hat er selbst auch ein paar
Ratschläge parat. Wer hoch hinauswill,
darf kein Mitläufer sein und sich nicht
auf Leitwölfe fixieren – das ist Schmidts
Maxime. Falls man in einer Firma nur mit
Opportunismus weiterkommt, gibt es für
ihn nur eine Lösung: schnell wechseln.

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Daten zum Buch
Titel: Die 40 grössten Karriere-Mythen – Ein Headhunter zeigt, worauf es wirklich ankommt
Autor: Marcus Schmidt
Verlag: Eichborn, 196 Seiten
Preis:19,95 Euro

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