Diverses Mega-Trend Franchise

Sie sind von Ihrem Geschäftskonzept überzeugt? Sie würden es gern multiplizieren? Und das ganz schnell, mit geringem Risiko? Die Antwort ist klar: Etablieren Sie ein eigenes Franchise-System. impulse zeigt, wie Sie jetzt auf den erfolgreichsten Vertriebsweg aller Zeiten überwechseln.

Seit über 250 Jahren bedient Villeroy & Boch, Hersteller edler Keramik, die Märkte der Welt. Acht Generationen der Unternehmerfamilie haben die Marke erfolgreich gepflegt und die Firma mit Innovationen immer wieder nach vorn getrieben. Sogar den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2004 heimste das saarländische Unternehmen ein. So passt es zum Stil des Hauses, dass Vorstandsvorsitzender Wendelin von Boch-Galhau seiner Firma das weltweit innovativste Vertriebskonzept verordnet hat: Villeroy & Boch setzt seit 1998 auf Franchising.

Auch der Weinhändler Mövenpick Weinland sucht den schnellen Er­folg im harten Kampf um die Freunde des Rebensafts – und modelt sein tradi­tionelles Vertriebssystem um: Statt ausschließlich eigene Filialen dominieren jetzt zunehmend selbständige Partner, eben Franchise-Nehmer. Seit ein paar Monaten mischt Weinland-Manager Stefan Gerner mit diesem Modell den Markt auf.

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Dass sich mit Franchising tatsächlich eine ungeahnte Expansionsdynamik erreichen lässt, führt Wilhelm Weischer seit 1992 vor. Aus dem Filia­lis­ten Babyland machte er das Franchise-­System Baby One – und erzielt zwei­­stelliges Wachstum, Jahr für Jahr.

Durchstarten in neue Umsatz-Dimensionen

In der Tat, der Umbau des Vertriebs in Franchising bedeutet für viele Unternehmen das Durchstarten
in neue Umsatz-Dimensionen. Die Markterfolge in Zahlen: 28 Milliarden Euro klingelten 2004 in den Kassen dieser Spezies von Unternehmen. „Das sind elf Prozent mehr als im Vorjahr. Welche andere Branche in Deutschland hat sich so vehement gegen die Konjunkturflaute gestemmt?“, konstatiert Dieter Fröhlich, Präsident des Deutschen Franchise-Verbands und selbst Dirigent eines Netzes mit mehr als 500 Partnern („Musikschule Fröhlich“).

Höchste Zeit also für viele Unternehmen, das Vertriebsmodell Franchise zu prüfen. Und so die hartnäckige Absatzstagnation vieler Branchen zu überwinden. impulse zeigt Ihnen in dieser Titelgeschichte, wie es geht, sozusagen als Rezeptbuch für den Aufbau eines eigenen Franchise-Systems. Dann kommen zwei Experten zu Wort, die ihre Ingredienzen zum Erfolgsrezept beisteuern. Und Stefanie „Steffi“ Graf stellt sich den impulse-Fragen zu ihrem neuen unternehmerischen Engagement – die Tennis-Königin startet jetzt das Franchise-System Mrs. Sporty.

Warum setzt Mrs. Sporty auf das Franchise-Konzept? Warum hat Wendelin von Boch-Galhau damit die Probleme seiner Firma im Endverbraucher-Geschäft überwinden können? Warum ist die Franchise-Idee so erfolgreich?

Weil mit dem Partner-Modell die entscheidenden Schwächen der herkömmlichen Vertriebsschienen ihre Bremskraft verlieren. Denn an jedem einzelnen Verkaufspunkt löst auf einmal unternehmerischer Geist die vorherrschende Angestelltenmentalität ab. Und: Der Franchise-Geber kann sein Vertriebskonzept unverfälscht umsetzen – Marken-Auftritt, Warenpräsentation und Service hängen nicht mehr vom Goodwill eines örtlichen Händlers ab.

Wendelin von Boch-Galhau bringt den entscheidenden Pluspunkt der Franchise-Strategie beim Gespräch im Kaminzimmer seines Gästehauses auf den Punkt: „Es sind vor allem die Franchise-Läden, die Anspruch und Kompetenz der Marke Villeroy & Boch überzeugend präsentieren.“

Den großen Vorbildern nacheifern

Den großen Vorbildern der Franchise-Szene wie McDonald’s oder Obi kann im Grunde genommen (fast) jedes Unternehmen nacheifern. Gera­de­zu prädestiniert ist das Partner-Modell für den Bereich Dienstleistungen – etwa Immobilienvermittlung oder Nachhilfeunterricht – und für die Gastronomie – Schnellimbisse, Pizzerien oder Ethno-Restaurants.

Auch alle Sparten des Handels lassen sich per Franchise flächendeckend erobern. Und selbst das Handwerk bietet Unternehmen, die auf die Expansion per Franchise bauen, riesiges Potenzial – Optiker, Reparaturdienste und der legendäre Großbäcker Kamps sind klassische Beispiele.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2005, Seite 14, nachlesen.

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