Diverses Mehr Auto vom Finanzamt

Mehr Auto vom Finanzamt

Mehr Auto vom Finanzamt

Neues Urteil: Freiberufler und Firmenchefs, die geschäftlich wenig reisen, dürfen das Chefauto dennoch komplett absetzen.

Die Hartnäckigkeit hat sich bezahlt
gemacht: Rund 14.000
Euro darf eine Zahnärztin aus Sachsen-
Anhalt für den Firmenwagen
nachträglich bei der Steuer abziehen.

Dafür hat sie fünf Jahre durch alle
Instanzen bis zum Bundesfinanzhof
gekämpft. Und jetzt gesiegt (Aktenzeichen
IV R 13/03).

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Davon können alle Freiberufler
und Chefs kleinerer Firmen profitieren,
die den Gewinn nicht per Bilanz
ermitteln, sondern nur Einnahmen
und Ausgaben notieren. Sie dürfen das
Auto künftig über Praxis, Büro oder
Firma laufen lassen und sämtliche
Kosten absetzen – selbst dann, wenn
sie ihr Fahrzeug vor allem für Privatfahrten
nutzen (über 50 Prozent). „Für
viele ein prima Sparmodell“, frohlockt
der Dorstener Steuerberater Ingo Stoffel,
„deshalb sollten Freiberufler und
Firmenchefs prüfen, ob und wie sich
das lohnt.“ impulse zeigt, worauf es dabei
ankommt und wie zu kalkulieren
ist.

Bisher gibt es den vollen Steuerabzug
für Freiberufler und Inhaber kleinerer
Firmen nur, wenn sie mit dem Auto zu
mehr als 50 Prozent für Büro oder Firma
unterwegs sind (Steuerdeutsch: notwendiges Betriebsvermögen). Alle
anderen dürfen sich nur die Kosten für
die einzelnen Geschäftsreisen mit dem
Privatwagen von Büro oder Firma erstatten
lassen: pauschal 30 Cent pro
Kilometer. Vorausgesetzt, sie schreiben
sofort jeden geschäftlich gefahrenen
Kilometer per Fahrtenbuch auf.
„Eine lästige Pflicht“, kommentiert
Berater Stoffel.

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