Diverses Mehr Profil und Agilität

Dieses Auto ist nagelneu, aber selbst dem kundigen Betrachter fällt es erst nach ganz genauem Hinschauen oder gar auf den zweiten Blick auf. Dennoch hat Daimler-Chrysler in der überarbeiteten E-Klasse rund 2.000 Teile neu- oder weiterentwickelt.

Auffallendste Innovation: transparente Lamellen in den Frontscheinwerfern. Insgesamt zeigt das „Gesicht“ ein markanteres Profil. Das liegt an der größeren und spitzer zulaufenden Kühlermaske mit stärkeren Chromstreben.

Neue Schweller und Heckstoßfänger, die bislang nur in den „Avantgarde“-Modellen zum Lieferumfang gehörten, kommen nun allen Ausstattungsvarianten zugute. Sie verleihen der E-Klasse einen dynamischen Auftritt.

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Der findet seine Fortsetzung beim Fahren. Die Limousine wirkt insgesamt nicht mehr so behäbig, sondern viel agiler. Das hat zwei Gründe: Die Lenkung ist zehn Prozent direkter ausgelegt und reagiert spontan. Und: Der Hecktriebler verhält sich in Kurven neutraler.
Dabei bleibt die Federung komfortabel.

Ein weiteres Schmankerl ist das „Intelligent Light System“, ein variables Abblendlicht mit Bi-Xenon-Licht (Aufpreis 1.620 Euro). Es passt sich den Gegebenheiten auf Landstraßen oder der Autobahn an und leuchtet die Pisten viel besser aus als herkömmliches Abblendlicht.

Mächtig Dampf macht der von der S-Klasse übernommene Achtzylinder im E 500. Er stemmt 388 PS und 530 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Resultat: 5,3 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Fazit: Die E-Klasse hat optisch und technisch an Profil und Agilität gewonnen. Und das schöne daran: Bei den Vier- und Sechszylindermotoren ist alles beim Alten geblieben. Preise: ab 36.424 Euro.

www.mercedes-benz.de

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