Diverses Mehr Vorsorge absetzbar

Viele GmbH-Chefs können jetzt mehr Beiträge für Lebens- und Krankenversicherung abziehen. Wer davon profitiert.

Zehn Jahre Stress und Ärger mit dem Finanzamt haben sich gelohnt: Der Mitinhaber einer mittelständischen Industriefirma für Elektrogeräte im Rheinland kann jetzt jährlich über 6000 Euro extra bei der Einkommensteuer absetzen. Weil der Bundesfinanzhof (BFH) seine Prämien für Lebens- und Krankenversicherungen fast komplett Steuer sparend anerkannt hat (Aktenzeichen XI R 29/03).

Von diesem Urteil profitieren Unternehmer, die sich als Gesellschafter-Geschäftsführer eine Betriebsrente von der GmbH genehmigen. Wenn sie zusätzlich privat fürs Alter vorsorgen (Verträge bis Ende 2004), dürfen sie dafür nun bis 10.138 Euro bei der Steuer abziehen. Bisher gestattete das Finanzamt nur 4.002 Euro Steuerabzug. „Diese Korrektur ist überfällig“, kommentiert Harald Hermann, Steuerberater bei HEP in Solingen, der das Urteil für den rheinischen Fabrikanten erstritten hat. Denn: Was bisher nur Allein-Gesellschafter-Geschäftsführern erlaubt war (impulse 5/2003), gilt jetzt für alle GmbH-Chefs.

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Die BFH-Entscheidung kommt wie gerufen. Schließlich steht in den nächsten Wochen vielfach die private Einkommensteuer-Erklärung für 2004 an. Hermann: „Hier können GmbH-Chefs die neuen Möglichkeiten gleich ausschöpfen.“ Und wer – wie von impulse stets empfohlen – die Steuer­bescheide früherer Jahre offen gehalten hat, holt sich zudem eine schöne Steuer­erstattung ab.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2005, Seite 162, nachlesen.

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