Diverses Messe-Förderung: So viel Geld gibt Berlin

Trotz der Lücken in Eichels Etat stellt der Bund auch 2005 wieder rund 36 Millionen Euro für die Auslandsmesse-Förderung bereit.

Nach zähem Ringen haben sich die aushaltsexperten der Regierung und des Bundestags für eine Fortsetzung der Förderung entschieden: Laut Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft (Auma) ist damit die Bundesförderung für Existenzgründer, Handwerker und Messe-Neulinge
weiter gesichert. Im Frühjahr hatten Messe-Experten noch befürchtet, die Förderung könne um zehn Prozent gekürzt werden.

Das Bundeswirtschaftsministerium wird 2005 auf 249 Auslandsmessen offiziell vertreten sein. Damit gibt es im aktuellen Messe-Jahr so viele
Deutsche Pavillons wie noch nie, und sogar 14 mehr, als noch zu Jahresbeginn geplant. Hinzu kommen unzählige von den Bundesländern geförderte
Gemeinschaftsstände.

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Schwerpunkt der aktuellen Bundesbeteiligungen, bei denen sich deutsche Mittelständler zu günstigen Konditionen unter der Marke Made in Germany beteiligen können, ist Japan.

Die Exportförderer haben bei Toyota – pünktlich zur Weltausstellung in Aichi in Zentraljapan – das „Deutschland-in-Japan“-Jahr ausgerufen: Auf der Wohn- und Möbelmesse Interior Lifestyle/Ambiente Japan in Tokio organisiert Clements Ministerium im Juni eine Sonderschau
zum Thema „German Living“. Deutsche
Gemeinschaftsstände werden dazu etwa auf der Buchmesse TIBF in Tokio aufgebaut. Außerdem sind die Stände aus Germany erstmals bei der
größten Baumesse Japans, der Home & Building Show in Tokio, vertreten.

Mehr Infos zu diesem Thema und weitere Meldungen aus dem Kompakt-Magazin können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2005, Seite 62, nachlesen.

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