Diverses Mit goldenem Handschlag

Wenn Dieter B. sich von Mitarbeitern trennen muss, bemüht er sich um optimale Ergebnisse. Für beide Seiten. "Angemessene Abfi ndungen aushandeln und sie vor dem Zugriff des Finanzamts schützen", heißt für den schwäbischen Firmenchef die Devise. Deshalb hat er jetzt mit einem seiner Abteilungsleiter einen speziellen Deal vereinbart.

Die nun fällige Abfindung
fällt etwas schmaler aus. Dafür überweist
er seinem Ex-Mitarbeiter bis auf
weiteres jeden Monat einen Zuschuss
zum Arbeitslosengeld. Das schont die
Liquidität. „Und das Finanzamt muss
mitspielen“, freut sich der Diplomkaufmann.

Der Unternehmer profitiert von
einer neuen Verwaltungsanweisung
aus dem Bundesfinanzministerium.
Denn Arbeitgeber können Abfindungen
jetzt durch Leistungen in späteren
Jahren aufstocken, ohne dass die ehemaligen
Mitarbeiter Steuernachteile
erleiden.

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Kern der Vorschrift: Bis zu
20 Prozent der Haupt-Abfindung dürfen Firmenchefs für eine gewisse Übergangszeit zahlen (Aktenzeichen IV A 5 – S 2290 – 20/04). Entscheidend ist, dass die zusätzlichen Gelder
als „soziale Fürsorge“ deklariert sind.
Dann darf die Lohnbuchhaltung den
Löwenanteil der Abfindung steuergünstig
nach der so genannten Fünftel-
Regel abrechnen.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2004, Seite 102, nachlesen.

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