Diverses Mitarbeiterbeteiligung wird attraktiver

Der bisher in Deutschland eher wenig verbreiteten Mitarbeiterbeteiligung wurde mit dem am 1. April in Kraft getretenen Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz eine neue Tür geöffnet. Sowohl Angestellte als auch Unternehmer sollen davon profitieren.

Firmenchefs können Mitarbeiter beispielsweise in Form von Belegschaftsaktien, Genussscheinen oder Mitarbeiterdarlehen am Unternehmen beteiligen. Zukünftig will die Bundesregierung diese Einbindung stärker fördern, indem die Arbeitnehmersparzulage von 18 auf 20 Prozent erhöht wird. Die Einkommensgrenze soll für ledige Angestellte von bisher 17.900 Euro auf 20.000 Euro steigen, für Ehepaare von 35.800 auf 40.000 Euro. Zudem bleiben Mitarbeiterbeteiligungen bis zu einer Höhe von 360 Euro steuer- und abgabenfrei.

Eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen kann laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales zahlreiche Vorteile für beide Seiten haben, so zum Beispiel:

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  • Vermögensbildung bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
  • Förderung einer partnerschaftlichen Unternehmenskultur
  • Verbesserung der Kapitalbasis in den Unternehmen
  • Erhöhung der Mitarbeitermotivation und Identifikation mit dem Unternehmen
  • Steigerung der Eigeninitiative und des Kosten- und Qualitätsbewusstsein der Belegschaft

Die Steuerförderung tritt allerdings nur in Kraft, wenn sich das Beteiligungsangebot an alle Mitarbeiter richtet, die ein Jahr oder länger im Unternehmen beschäftigt sind.

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