Diverses Mittelstand blickt optimistischer in die Zukunft

Fast jeder fünfte Firmenchef rechnet bald mit steigenden Umsätzen . 41 Prozent sind für 2002 optimistisch. Ostdeutschland steht das schlimmste wohl noch bevor.

Die mittelständischen Unternehmenschefs haben sich vom Schock des 11. September scheinbar erholt. Nach der aktuellen Konjunktur-Umfrage des Wirtschaftsmagazins ‚impulse’ (Ausgabe 2/2002, EVT 24. Januar) durch das Forsa-Institut bei 500 Mittelständlern erwartet fast jeder fünfte Firmenchef (18 Prozent) in den nächsten sechs Monaten bessere Geschäfte. Damit hat sich die Quote der Optimisten seit Oktober 2001 von rund dreizehn Prozent heute wieder um rund die Hälfte erhöht.

Auch für das ganze Jahr 2002 sind die mittelständischen Unternehmer insgesamt recht optimistisch. So rechnen laut ‚impulse’ 41 Prozent übers Jahr gesehen mit Umsatzzuwächsen und nur 24 Prozent mit Umsatzeinbußen. Fast jeder Dritte (29 Prozent) erwartet einen gegenüber 2001 unveränderten Geschäftsverlauf.

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In Ostdeutschland sieht es dagegen sehr viel schlechter aus. Hier rechnen gerade einmal 22 Prozent im Jahr 2002 mit einem Umsatzwachstum. Jeder siebte Ost-Unternehmer hingegen stellt sich auf zweistellige Umsatzverluste ein.

Peter Neuman, Redaktion impulse

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