Diverses Mittelstand hofft auf 2006

Die neue MIND-Studie zeigt: Deutsche Mittelständler erwarten bessere Geschäfte. Vor allem für das kommende Jahr hellt sich die Stimmung deutlich auf.

Schlechte Nachrichten gehören zum Alltag: Die Deutschen haben sich daran gewöhnt, dass Ökonomen ihre Prognosen stetig nach unten korrigieren. Und dass Politiker gebetsmühlenartig den Untergang des deutschen Modells ausrufen. Doch während mancher Funktionär schon alte Klassenkampf-Parolen renoviert, klettert der deutsche Mittelstand ganz pragmatisch aus dem Tal der Tränen heraus. Nach dem Motto: Es muss endlich besser werden!

Deutsche Unternehmer blicken wieder optimistisch in die Zukunft. Mehr als ein Drittel erwartet, dass sich die Stimmung im WM-Jahr 2006 deutlich aufhellen wird. Das ist das Ergebnis der größten deutschen Mittelstandsstudie MIND von impulse und der Sparkassen-Finanzgruppe. Zum vierten Mal wurde für MIND im ersten Quartal dieses Jahres ein repräsentativer Querschnitt deutscher Firmenchefs befragt.

Anzeige

Exklusiv liegen nun die ersten Ergebnisse der Untersuchung vor. Im Vergleich zur letzten MIND-Umfrage vor zwei Jahren hat sich die Zahl der Optimisten dabei nahezu verdoppelt. Geht die Rechnung der Unternehmer auf, wird sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland und die ihrer eigenen Unternehmen im kommenden Jahr verbessern.

Beispiel Schöffel: Der schwäbische Sportartikel-Händler will in diesem Jahr zumindest den Vorjahresumsatz erreichen. Für 2006 peilt Firmenchef Peter Schöffel dann ein Umsatzwachstum von satten sieben bis zehn Prozent an. Beispiel Murmann: Der junge Hamburger Wirtschaftsbuchverlag will nächstes Jahr deutlich stärker wachsen als die Branche – und dabei vor allem im Inland den Marktanteil ausbauen.

Beispiel Interlübke: Auch der ostwestfälische Möbelbauer schaut hoffnungsvoll auf den hiesigen Standort. Firmenchef Helmut Lübke lässt bis heute ausschließlich in Ostwestfalen produzieren. Er will 2005 um 7,5 Prozent wachsen – und im nächsten Jahr noch deutlich stärker. Alle drei Unternehmer vertrauen vor allem auf die eigene Kraft.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 07/2005, Seite 28, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...