Diverses Mittelstand unterstützt Stoibers Politik

Der deutsche Mittelstand untestützt die Politik von Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU), ohne eine direkte Wahlempfehlung für den 22. September auszusprechen.

Der deutsche Mittelstand unterstützt die Politik
von Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU), ohne eine direkte Wahlempfehlung für den 22. September auszusprechen. Nach einem
Treffen von Vertretern der Spitzenverbände mit Stoiber und dem CDU-Wirtschaftspolitiker Lothar Späth meinte Handwerkspräsident Dieter
Philipp, nach der Bundestagswahl müsse die Wachstumsspirale schnell in Gang gesetzt werden.

Was Stoiber und der im Falle eines Wahlsieges der Union designierte Wirtschaftsminister Späth bei dem Treffen erläutert hätten, entspreche weitgehend den Vorstellungen des Mittelstands und
sorge für Vertrauen.

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Stoiber betonte, allein durch die in diesem Jahr erwarteten
Insolvenzen würden rund 600 000 Arbeitsplätze verloren gehen. Der
Unions-Kanzlerkandidat versprach erneut, ein 400-Euro-Gesetz
vorzulegen, das das alte 630-Mark-Gesetz ablösen soll. Er vermutete,
dass allein dadurch relativ schnell mehrere hunderttausend
Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Durch das Gespräch mit den
Mittelstandsvertretern sei deutlich geworden, wie tief greifend sich
Pessimismus verbreitet habe. Späth wiederholte seine Einschätzung,
dass der Schlüssel für weniger Arbeitslosigkeit in mehr
Selbstständigkeit liege.(dpa)

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