Diverses Mix aus Strategien

Mehr Effizienz und mehr Innovation - dies vor allem haben sich die deutschen Produktionsfirmen auf ihre Fahnen geschrieben. Die Quelle: Das soeben erschienene Mittelstands­panel des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).

Gut fünf Prozent mehr Umsatz als im Jahr zuvor registrieren die Firmen für 2004, und mehr als die Hälfte der rund 2500 befragten Unternehmen rechnet mit weiter steigender Tendenz. Jeder Dritte erwartet zudem eine höhere Umsatzrendite. Gleichzeitig arbeiten 98 Prozent daran, noch effizienter zu werden. Oder wollen zumindest entsprechende Programme in nächster Zeit auflegen.

Als zweitdringendstes Anliegen der Chefs identifizierte das vom BDI beauftragte Institut für Mittelstandsforschung (IfM) das Thema Innovation, danach folgen Aus- und Weiterbildung, Expansion, Controlling und Kooperationen. „Der zunehmende Wettbewerbsdruck aus dem In- und Ausland erfordert von den Unternehmen einen Mix strategischer Maßnahmen“, kommentiert IfM-Chef Gunter Kayser.

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Dem­gegenüber scheint das Thema Out­sourcing für viele Unternehmen erst einmal abgeschlossen zu sein. Nur jeweils rund die Hälfte ist gerade dabei oder zieht in Erwägung, betriebliche Funktionen auszulagern. Oder aber zuvor ausgelagerte Funktionen wieder zurückzuholen.

In der öffentlichen Diskussion anscheinend überbewertet: Erschließung alternativer Finanzierungsquellen, womit sich nicht einmal jede dritte Firma befasst. Von den Reformen der letzten Jahre hält die deutsche Industrie übrigens die Lockerung des Kündigungsschutzes noch am ehesten für hilfreich. Gefolgt von der Steuerreform sowie den neuen Regeln für Mini- und Midijobs. Am wenigsten erhoffen sich die Unternehmen vom Umbau der Bundesagentur für Arbeit und von Vorgaben aus Brüssel.

Weitere Meldungen aus dem Management-Magazin können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2005, Seite 58, nachlesen.

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