Diverses Müller: Mittelstand muss mehr Transparenz zulassen

Mittelständische Unternehmen müssen wegen der anstehenden Verschärfung der Kreditvergaberichtlinien nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller mehr Transparenz gegenüber den Hausbanken zulassen.

Mittelständische Unternehmen müssen wegen der anstehenden Verschärfung der Kreditvergaberichtlinien nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) gegenüber den Hausbanken mehr Transparenz zulassen. Fehlende oder ungenaue
Informationen bedeuten Unsicherheit in den Einschätzungen der Bonität, sagte der Minister auf dem SPD-Forum-Ostdeutschland am Montag in Potsdam. Unsicherheit werde als Risiko empfunden, und Risiko lasse sich eine Hausbank bezahlen. Vor allem kleine Unternehmen wüssten derzeit zu wenig, wie Hausbanken die Bonitätsbeurteilungen handhaben.

Es spreche allerdings viel dafür, dass bei einer Verschärfung der Kreditvergabe (Basel II) durch eine strengere Bonitätsprüfung die berechtigten Belange des Mittelstandes weitgehend gewahrt werden, erklärte Müller. Die klassische Kreditfinanzierung werde auch in Zukunft bei der Mittelstandsfinanzierung noch lange nicht ausgedient haben. Müller vertrat die Auffassung, dass ostdeutsche Mittelständlern noch zu wenig Gebrauch von öffentlichen Beteiligungsprogrammen wie ERP-Mittel machten.

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(dpa)

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