Diverses Nach oben offen

Die Cabrio-Saison bringt zahlreiche Neuheiten. Dreigeteilte Stahldächer öffnen die Mittelklasse, die meisten Premium-Modelle setzen auf innovative Stoffdächer. Der Jahrgang 2006 fährt vor.

Es ist nicht zu übersehen: Mit dem neuen XK hat Jaguar wieder einen Sprung nach vorn gemacht. Ein potenter Achtzylinder und eine Optik, die ihre Verwandtschaft mit dem Aston Martin stolz zur Schau trägt. Der offene Brite ist das Highlight dieses Cabrio-Frühlings.

Doch auch andere Hersteller schicken diese Saison neue Cabrios ins Rennen – so viele wie schon lange nicht mehr. Alfa Romeo bringt den neuen Spider, Opel den Astra Twin Top, Ford hat den Focus geöffnet, Volkswagen präsentiert den Eos – und Bentley lässt zum Jahresende den Cabrio-Kraftprotz Continental GTC zu den Händlern rollen. BMW hat seinen Roadster Z4 renoviert und offeriert mit dem M-Cabrio eine besonders kraftvolle Variante. Auch Mercedes hat seine SL-Reihe frisch geliftet.

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Die neuen Cabrios haben steifere, stabilere Karosserien als ihre Vorgänger und bringen immer mehr Kraft auf die Straße: Mercedes-Benz hat Haustuner AMG an seinen SL gelassen, der BMW Z4 M Roadster wird von einem Sechszylinder mit mehr als 340 PS angetrieben, Jaguars XK bringt fast 300 PS auf die Straße – gleichwohl lässt die Sportversion des Briten noch auf sich warten.

Selbst Mittelklasse-Cabrios wie Astra, Eos und Focus sind durchweg kräftig motorisiert. Der offene Ford ist mit einem 145 PS starken Spitzenaggregat noch der Schwächste im Bunde. Astra Twin Top (200 PS) und Volkswagen Eos (250 PS) sind dagegen bereits ausgewachsene Medium-Sportwagen.

Tatsächlich sind Cabrios in diesem Sommer trotz der eingangs erwähnten Luxus-Modelle vor allem ein Mittelklasse-Thema. Das liegt an den automatisch versenkbaren Hardtops, die sich auf breiter Front durchsetzen. „Sie erschließen eine ganz neue Käuferschicht“, prophezeit Christian Eick, Marketingchef von Autozulieferer Karmann in Osna­brück, der seit 1996 das Klappdach für den Mercedes SLK liefert und auch Verdecke für Audi, Chrysler, Renault, Nissan und Bentley produziert.

„Leute, die ein richtiges Dach wünschen, werden damit zu Cabrio-Fahrern.“ Eick schätzt, dass sich die Zahl der offenen Wagen dank Hardtop bis 2012 weltweit verdoppelt – auf dann 1,4 Millionen Cabrios.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2006, Seite 72, nachlesen.

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