Diverses Nach Stich und Faden

Schlipse sind längst zur Massenware geworden - und haben doch eine ganz besondere Bedeutung. Denn Mode-Experten können sogar einen Zusammenhang nachweisen zwischen Konjunktur und der aktuell angesagten Krawatten-Breite.

„Die Krawatte, das einzig originäre Schmuckstück des Mannes, spiegelt heutzutage natürlich seine Persönlichkeit und das berufliche Umfeld des Trägers wider“, sagt Gerd Müller Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode- und Krawatten-Instituts, das seit 1965 den Titel „Krawattenmann des Jahres“ verleiht.

„Früher griffen Männer nachtblind in den Schrank und kombinierten irgendeinen Schlips zum weißen Hemd. Heute, im Zuge fortgesetzter Individualisierung, erfolgt die Auswahl viel bewusster und an den eigenen Identitätsmerkmalen wie dem dazu gehörigen Lebensstil orientiert“, erklärt der Experte für die angesagten Schlipse. „Wir können sogar einen Zusammenhang von Konjunktur und Mode nachweisen: Wenn die Röcke kürzer und die Krawatten schmaler werden, dann brummt es. Und der Trend 2008 ist ganz klar: Schmalere Krawatten in so genannten Neutral-Farben wie etwa schwarz, grau, braun oder anthrazit.“

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