Diverses Nachhilfe fürs Finanzamt

Firmenchefs können jetzt mehr Kreditzinsen bei der Steuer absetzen. impulse zeigt, was die Finanzbehörden akzeptieren müssen.

Sieg für einen Firmenchef aus dem Münsterland: Er darf 6000 Euro Kreditzinsen zusätzlich abziehen. So entschied der Bundesfinanzhof (Az.: X R 46/04). Grund: Das Finanzamt hatte falsch gerechnet.

Davon profitieren Unternehmer, die alle Ausgaben und Einnahmen über Firmenkonten laufen lassen. Auch die privaten. Und die ihre Bankkonten entweder ständig im Soll führen. Oder sie so steuern, dass sie teils Kredit-, teils Guthabensalden ausweisen. Denn in diesen Fällen darf das Finanzamt die Bankschulden nicht länger in einen Topf werfen.

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Finanzamt muss private und Firmenverbindlichkeiten trennen

Stattdessen müssen die Beamten trennen: Welche Verbindlichkeiten betreffen die Firma, welche sind privat veranlasst? Und sie müssen die privaten Schulden außen vor lassen, wenn sie die betrieblichen Zinsen kappen wollen. Das ist erlaubt, wenn der Unternehmer „zu viel“ Geld privat entnimmt.

Aber: „Hier haben die Behörden das Gesetz teils falsch verstanden, damit ist endlich Schluss“, sagt Steuerberater Michael Scharf von Rödl & Partner in Nürnberg.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2006, Seite 98, nachlesen.

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