Diverses Neue Regeln für Firmenchefs

2009 treten neue Schwellenwerte bei der Umsatz- und Lohnsteuer in Kraft. Außerdem ändern sich die Richtlinien bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Worauf Firmenchefs sonst noch achten sollten.

Vom nächsten Jahr an gelten neue Schwellenwerte für die Voranmeldung bei der Umsatz- und der Lohnsteuer. Statt monatlich kann der Unternehmer dann vierteljährlich vorauszahlen. Verbessern will der Gesetzgeber auch die Möglichkeiten der Sonderabschreibungen. Des Weiteren können Unternehmer für Anschaffungen die degressive Abschreibung bis zum Höchstsatz von 25 Prozent nutzen. Diese Erleichterungen nützen ihnen aber nur etwas, wenn sie Gewinne erwirtschaften.

„Sobald Verluste anfallen, sind diese Instrumente wirkungslos“, sagt Martina Ortman-Babel, Steuerberaterin bei Ernst & Young. Ähnlich verhält es sich mit den neuen Regeln zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Dafür kann der Unternehmer schon rückwirkend für 2008 maximal 500 Euro je Mitarbeiter steuerfrei einsetzen – vorausgesetzt, er hat dafür überhaupt Geld.

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Weit bedeutungsvoller ist für Unternehmer jedoch, dass sie auf Verkaufserlöse von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften, die mehr als ein Prozent betragen, künftig mehr Steuern zahlen müssen: Statt der Hälfte sind nur 40 Prozent steuerfrei.

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