Diverses Neues von der IFA

Sehen, hören und staunen - so könnte das Motto der Internationalen Funkausstellung in Berlin vom 2. bis 7. September lauten. Die großen und kleinen Stars an der Spree sind hochauflösende Groß-Fernseher, leuchtstarke Beamer sowie winzige DVD-Camcorder.

Schnelle Faxe

L100 und L120 heißen die beiden neuen Laserfaxgeräte von Canon. Beide Geräte legen mit 3,5 Sekunden Einlesezeit pro Seite ein hohes Tempo vor und überzeugen durch schnelle ISDN-Datenübertragung per G3-Modem. Pro Minute bringen die Neuen bis zu zwölf Seiten Text zu Papier. Der Dokumenteneinzug schafft 30 Blatt, der Speicher bis zu 340 Seiten. Beide Faxe haben eine Papierkassette für 150 Blatt. Preis: Das L100 kostet 299 Euro, das L120 mit einer USB-Schnittstelle für die Nutzung als Laserdrucker 349 Euro. Erhältlich ab Oktober.

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Videos und Fotos direkt auf DVD

Gerade einmal fünf Zentimeter schmal sind die neuen Camcorder von Canon, die auf eine Mini-DVD speichern, was andere Modelle auf Band archivieren. Gleich nach dem Filmen kann man die DVD in den Player einlegen, Szenen auswählen und anschauen. Wer auf wieder beschreibbare DVDs filmt, kann bereits in der Kamera eine Szenenfolge zur Abspielliste zusammenstellen. Auch Löschen und Kürzen von Szenen ist möglich – versehentliches Überspielen dagegen ausgeschlossen. Für Fotos besitzt der Canon DC10 einen 1,33 Megapixel-Chip, das Modell DC20 einen 2,2-Megapixel-Chip. Preis: Der DC10 kostet 849 Euro, der DC20 999 Euro, ab November 2005.

Tausendsassa aus Fürth

Der neue Media Player MPixx VP 6200 von Grundig bietet ein großes TFT-Display, eine Kamera für Foto- und Video-Aufnahmen, eine 30 Gigabyte große Festplatte, ein UKW-Radio, TV-Aus- und -Eingang sowie eingebaute Stereolautsprecher. Kurz: Ein Home-Entertainment-System für die Hosentasche. Wer die gespeicherten Filme auf einem großen Bildschirm sehen will, schließt den Player an den Fernseher oder DVD-Recorder an – entweder über den TV-Ausgang oder über die USB-Schnittstelle. Natürlich kann man den Player zum schlichten Radiohören einsetzten. Kommt ein tolles Musikstück, arbeitet der Player wie ein Rekorder: Ein Druck auf die Aufnahmetaste und das Programm wird sofort als MP3-Datei gespeichert. Selbst den Videorecorder kann das Multitalent ersetzen: Über den TV-Eingang kann man Fernsehsendungen direkt im MPEG4-Format aufnehmen. Preis: Rund 500 Euro, ab September 2005.

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Ultraflacher Wand-Projektor

Der AN110 der koreanischen Firma Lucky Goldstar ist der erste DLP-Beamer, der sich an die Wand hängen lässt und aussieht wie ein Kunstwerk. Das neue 16:9 „HD ready“-Gerät gibt es in Perlweiß und hochglänzendem, verspiegeltem Schwarz. Die Helligkeit ist mit 1.100 ANSI-Lumen und 3.000:1 Kontrast perfekt aufs Heimkino ausgerichtet. Die Pluspunkte: die flüsterleise Kühlung, motorbetriebener Zoom und Fokus sowie automatisches Schließen von Lüftungsschlitz und Linse nach Gebrauch. Preis: 3.000 Euro, ab September.

Schlanker Schönling

Samsung, hierzulande bekannt für fulminante Handys, bringt mit dem DVD-HR725 einen neuen DVD-Rekorder samt 160 Gigabyte-Festplatte (für 278 Stunden Video-Aufnahme) auf den Markt. Das Gerät überzeugt durch ein High Definition Multimedia Interface (HDMI), der digitale Bild- und Tondaten in höchster Qualität wiedergibt. Der Clou: Für die Aufnahme reicht ein Knopfdruck, und der DVD-Rekorder sucht selbständig nach verfügbarem Speicherplatz und wählt dabei automatisch den Aufnahmemodus mit der besten Auflösung. Von der Festplatte kann man übrigens einen Film anschauen, während der Player parallel eine weitere Sendung aufnimmt. Zusammen mit einem HDTV-tauglichen Fernsehgerät ist hoch auflösendes Sehvergnügen garantiert. Auch Musikliebhaber kommen nicht zu kurz: der DVD-HR725 unterstützt die Formate DVD-Audio sowie Super Audio CD (SACD) und ermöglicht Klassik und Pop in hochwertiger Tonqualität. Preis: 700 Euro, ab September 2005.

Flachfernseher für Design-Fans

Das erste LCD-Fernseher mit HDready Logo von Samsung, der LE-32M51B mit 81 Zentimetern Bilddiagonale, soll ab August den deutschen Markt erobern. Weitere Geräte mit Diagonalen von 66, 102 und 117 Zentimetern werden bis Herbst ausgeliefert. Die Schwarz-Silber-Optik und eine integrierte, nicht sichtbare Lautsprecherleiste erfüllen die Ansprüche von Designliebhabern. Ein Helligkeitssensor misst das Licht in der Umgebung und regelt die Bildschirmhelligkeit auf ein optimales Niveau. Diese Anpassung beugt die Ermüdung der Augen vor. Alle Modelle verfügen über einen VGA-Eingang zum Anschluss an den Computer oder Laptop und können somit als großformatiger PC-Monitor fungieren. Preis: Der LE-32M51B kostet 2.499 Euro.

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Fernseher in Platin

Der Spheros R 26 vom Kronbacher Hersteller Loewe ist weltweit der erste Flachfernseher, der für alle drei DVB-Empfangsarten geeignet ist. Ab Werk ist das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) und der digitale Empfang über Kabel (DVB-C) in den Spheros R 26 integriert. Auf Wunsch kann man das Gerät noch mit einem digitalen Satelliten Tuner (DVB-S) ausrüsten. Der R 26 bietet eine sichtbare Bildschirmdiagonale von 66 Zentimetern im 16:9 Kinoformat. Das Designstück in Platin lässt sich als edles Tischgerät oder als elegante Wandlösung einsetzen. Preis: 2.499 Euro.

Alt und neu Hand in Hand

BenQ bringt einen DVD-Rekorder DE350 EU mit 250 oder 400 Gigabyte Festplatte auf den Markt. Mit automatischen Kapitelmarkierungen lässt sich Werbung während des Spielfilms markieren. Bei der Wiedergabe oder Archivierung lassen sich diese unerwünschten Kapitel einfach überspringen oder löschen. Der große Rekorder mit 400 Gigabyte zeichnet bis zu 510 Stunden auf der Festplatte auf, danach lassen sich die Lieblingsfilme fürs Archiv brennen. Pfiffig: Ein herkömmlicher Videorekorder lässt sich ebenfalls anschließen, um so die alte VHS-Kassetten auf DVD oder Festplatte zu archivieren. Preis: für 250 Gigabyte knapp 600 Euro, für 400 Gigabyte knapp 900 Euro.

Webradio der Sonderklasse

Mit der Micro-Hi-Fi-Anlagen NAS CZ1 von Sony kann man selbstverständlich herkömmliche CDs wiedergeben, einschließlich MP3-CDs. Außerdem kann man auf dem PC gespeicherte Musiksammlung per Streaming über Ethernet-Kabel oder eine drahtlose Netzwerkverbindung in das Gerät einspeisen und mit bester Qualität wiedergeben. Mit der Fernbedienung steuert man alle Audioinhalte auf dem PC und wählt blitzschnell Titel, Album und Interpret. Auf der CZ1 sind werkseitig elf Webradiostationen gespeichert, bis zu 99 Sender lassen sich aber speichern.

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Drahtlose Präsentationen

Mit dem Hochleistungsprojektor PB8260 erweitert BenQ seine Produktpalette im Business-Segment. Ein WLAN-Modul ermöglicht eine kabellose Übertragung von PowerPoint-Präsentationen aus dem Laptop. Mit der Quellsystem-Switching-Funktion können mehrere Anwender ihre Präsentationen über den Projektor abspielen ohne ihren Laptop per Kabel umstecken zu müssen. Mit einer XGA-Auflösung (1024 x 768 Pixel) und superhellen 3500 ANSI Lumen ist das Gerät für professionelle Multimedia-Shows geeignet, über eine Fernbedienung lassen sich alle Funktionen steuern. Preis: 2.149 Euro

Projektor der Zukunft

Der japanische Hersteller Toshiba bringt einen neuartigen Projektor auf den Markt, der keine Lampe als Lichtquelle nutzt, sondern mit LED-Technik ausgestattet ist. LEDs (Light-Emitting-Diodes) haben gegenüber herkömmlichen Projektor-Lampen einen wesentlichen Vorteil: Sie arbeiten energiesparend. Bis zu zwei Stunden bringt der „Projektor der Zukunft“ im Batteriebetrieb. Weiterer Vorteil: Der LED-Projektor ist nur halb so groß wie ein herkömmliches Geräte. Außerdem produzieren Leuchtdioden wenig Abwärme und haben eine höhere Lebensdauer als Projektorlampen. Ende des Jahres soll er für unter 1.000 Euro auf den Markt kommen.

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