Diverses Obama wird neuer US-Präsident

Der Demokrat Barack Obama wird der 44. US-Präsident sein.

Der Demokrat Barack Obama wird der 44. US-Präsident sein.© dpa

Der 44. US-Präsident heißt Barack Obama. Zum ersten Mal in der Geschichte zieht ein Afroamerikaner ins Weiße Haus ein. Im Land brach Jubel aus.

Barack Obama hat die Präsidentschaftswahlen in den USA mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Der 47-jährige Senator siegte in Illinois, Massachusetts, Connecticut, Maine, Delaware und Maryland. Er gewann New Jersey, Vermont, New York, Michigan, Wisconsin, Rhode Island, Minnesota, New Hampshire, Iowa und Washington für sich; ebenso New Mexico und Rhode Island. Sein Gegenspieler John McCain gewann Prognosen und Hochrechnungen zufolge in Oklahoma, Arkansas, Alabama, Kentucky, Kansas und Wyoming. Auch North Dakota, Tennessee, Georgia, West Virginia, Texas, Utah und Mississippi gingen an den Republikaner. Neben dem Präsidenten wählten die US-Bürger am Dienstag auch ein Drittel der Mitglieder des Senats und die 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses. Nach ersten Zählungen liegen die Demokraten hier ebenfalls vorn.

Bei der Wahl zeichnete sich eine Rekordbeteiligung ab: Vielerorts gab es lange Schlangen vor den Wahllokalen und die Behörden mancher Staaten meldeten eine Beteiligung von 70 bis 80 Prozent.

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Am 20. Januar 2009 werden Obama und sein designierter Vizepräsident Joe Biden den Amtseid ablegen. Dann endet die Regierungszeit von George W. Bush, der in den vergangenen acht Jahren vor allem durch seine Außenpolitik international an Ansehen verloren hatte.

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