Diverses „Ohne Altersvorsorge geht es nicht mehr“

Die Trägergesellschaft der Senioren-Wohnstifte Mozart und Beethoven bezuschusst ihre Mitarbeiter mit 15 Prozent bei der betrieblichen Altersvorsorge. Zusätzlich zur klassischen Rentenversicherung soll künftig auch ein fondsgebundenes Modell angeboten werden.

Max H. Nübel, seit 1986 Geschäftsführer der Wohnstifte Mozart im bayrischen Ainring und Beethoven in Bornheim bei Bonn, ist sich sicher: „Altersvorsorge ist für alle Mitarbeiter ein Muss.“ Um seine Belegschaft darin zu unterstützten, bietet er die Entgeltumwandlung in eine klassische Rentenversicherung an. „Seit 2003 gehen wir mit diesem Modell aktiv auf unsere rund 260 Angestellten zu“, so Nübel. Damals schien ihm diese Form der betrieblichen Altersvorsorge noch die überschaubarste. Heute hat sich seine Einstellung geändert, und darum wird es künftig eine Alternative zur klassischen Rentenversicherung für die Wohnstifte-Belegschaft geben: eine fondsgebundene Rentenversicherung. „Das ist ein innovatives Produkt, das eine höhere Wertentwicklung ermöglicht“, sagt Nübel.

Ob klassisch oder fondsgebunden – als Arbeitgeber unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter mit einem Zuschuss von 15 Prozent. „Da wir unserer Belegschaft gegenüber eine soziale Verantwortung haben, wollen wir sie dabei unterstützen.“ Überdies sieht die Betriebsgesellschaft hinter den Wohnstiften die betriebliche Altersvorsorge auch als Instrument zur Mitarbeiterbindung. „Speziell die jungen Kolleginnen und Kollegen kommen mit einer solchen Förderung bei ihrer Vorsorge schon ziemlich weit“, sagt Nübel. Trotzdem rät er auch ihnen, zusätzlich privat vorzusorgen: „Altersvorsorge ist unverzichtbar.“

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Der Aufwand für die betriebliche Altersvorsorge hält sich für das Unternehmen in Grenzen, denn die gesamte Verwaltungsarbeit übernimmt die Versicherung, mit der die Wohnstiftträgergesellschaft kooperiert. Von dort kommen auch regelmäßig Informationen des Betreuers, wenn sich an der Rechtslage etwas geändert hat oder neue und gegebenenfalls passende Produkte auf den Markt kommen. Der Versicherungsexperte informiert die Firma auch, wenn ihr Altersvorsorgemodell an neue Gegebenheiten angepasst werden muss. Den Mitarbeitern kommuniziert Max H. Nübel alles Wichtige in Sachen betrieblicher Altersvorsorge als Beilage zur Gehaltsabrechnung oder per Mail. Und natürlich gibt es auch regelmäßige Beratungstermine.

Der Zulauf der Belegschaft spricht für die angebotenen Modelle: fast 30 Prozent der Mitarbeiter, denen das Angebot gemacht wurde, sorgen vor. „Die Mini-Jobber und Azubis sind ausgenommen“, so Nübel. Er würde sich zwar freuen, wenn noch mehr Arbeitnehmer das Angebot annehmen würden, weiß aber auch: „Viele Mitarbeiter müssen mit ihrem Gehalt kalkulieren oder sehen die Notwendigkeit dieses zusätzlichen Standbeins für die eigene Altervorsorge noch nicht ganz ein.“ Doch er hofft, dass er auch sie mit dem neuen Modell der fondsgebundenen Versicherung und den angebotenen Arbeitgeberzuschüssen in naher Zukunft erreichen kann.

Weitere Informationen:
www.wohnstift-beethoven.de

www.wohnstift-mozart.de

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