Diverses Ostertöne in Hamburg

Ostern im Zeichen von Johannes Brahms: Unter der künstlerischen Leitung von Generalmusikdirektorin Simone Young finden vom 12. bis 17. April erstmals die Hamburger Ostertöne statt. Das neue Festival stellt mit Brahms künftig alle zwei Jahre einen der berühmtesten Söhne der Hansestadt in den Mittelpunkt.

Das Konzerthaus am Johannes-Brahms-Platz ist gleichzeitig auch die Bühne der Hamburger Ostertöne. In insgesamt 15 Veranstaltungen präsentieren international renommierte Künstler und Ensembles ein hochkarätiges Programm mit breit angelegtem Spektrum.

Die Zuhörer können Brahms als Liedkomponisten kennenlernen, aber auch als den Schöpfer der großen Sinfonien – seine Orgelmusik ist ebenso zu hören wie etwa das „Deutsche Requiem“.

Anzeige

So abwechslungsreich der Romantiker klingt, so spannend präsentiert sich das 20. Jahrhundert. Beginnend bei Schönberg und Webern spannen die Hamburger Ostertöne einen musikalischen Bogen über Bartók bis Widmann oder Adès. Mit der deutschen Erstaufführung einer Komposition von Hindemith-Preisträgerin Lera Auerbach vollzieht sich der Anschluss an aktuelle Strömungen, und Olli Mustonen wird für die Ostertöne ein eigenes Auftragswerk schreiben.

Mustonen ist nicht nur als Komponist zu erleben, der vielseitige Künstler tritt auch als Duo-Partner von Daniel Müller-Schott auf. Zudem reisen die Wiener Symphoniker aus der österreichischen Hauptstadt an, das Nash Ensemble kommt aus London und auch internationale Stars wie Christoph Eschenbach oder Matthias Goerne sind bei der Ostertöne-Premiere zu Gast.

Natürlich sind auch die einheimischen Ensembles bei dem neuen Festival vertreten: Die Philharmoniker Hamburg, die Hamburger Symphoniker, das Ensemble Resonanz sowie der NDR Chor bieten Kulturreisenden wie Hamburgern aufregende Konzerterlebnisse.

Das facettenreiche Programm richtet sich an ein vielseitig interessiertes Publikum und soll Brahms-Liebhaber aus ganz Deutschland an die Elbe locken. Hamburg ist eine moderne Stadt mit reicher Geschichte – Simone Young möchte dieses Spannungsverhältnis in ihrer Konzeption der Ostertöne auch inhaltlich umsetzen. Ihr Motto: „Brahms mit Blick in die Zukunft und Musik von heute mit einer Verbindung zur Tradition.“

Termine:

12. bis 17. April 2006

Preise:

10,30 bis 54,30 Euro

Ticket-Hotline:

040/300 51 666

  • Impulse
  • Copyright: Impulse
  • Hinterlassen Sie einen Kommentar

    (Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

    Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...