Diverses Plakate aus zwei Jahrhunderten

Werbeflächen gehören zum Alltag. Doch wie fanden die Plakate Einzug ins tägliche Leben? Das Museum Folkwang in Essen blickt zurück auf zwei Jahrhunderte Kommunikation und zeigt, wie sich aus einfachen Flugblättern und Anschlagzetteln ein neues Genre entwickelt hat. Einige der rund 300 Exponate wurden vorher noch nie öffentlich präsentiert.

Sämtliche Plakate stammen aus der rund 340.000 Werke umfassenden Sammlung des Deutschen Plakat Museums. 2010 wird der komplette Bestand in einem im bis dahin fertiggestellten Neubau des Museum Folkwang einziehen. Als Vorgeschmack auf den umfangreichen Ausstellungsbereich sind ab dem 27. Januar unter dem Namen „Zeitzeiger. Plakate aus zwei Jahrhunderten“ beispielhafte und stilbildende Werke aus den Jahren 1721 bis 1936 zu sehen.

Mit der Ausstellung belegt das Deutsche Plakat Museum, dass es nicht nur die größte Sammlung in Europa besitzt, sondern dass die Exponate in ihrer Breite und Qualität zu den wichtigen Sammlungen in Deutschland gehören. Die aktuelle Ausstellung rückt daher nicht etwa einzelne Plakate in den Mittelpunkt, sondern dokumentiert die entscheidenden Entwicklungslinien des Genres seit seiner Entstehung.

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Der Bogen zieht sich dabei von den Anfängen und Vorläufern des Plakats Mitte des 18. Jahrhunderts bis zu den facettenreichen Kunstwerken der 1920er und 1930er Jahre. Auf dem Weg dorthin wird auch das Plakat als Propagandamitteln rund um den ersten Weltkrieg nicht ausgespart, aber auch die Glanzzeit rund um 1900 bildreich in Szene gesetzt.

Die Ausstellung „Zeitzeiger. Plakate aus zwei Jahrhunderten“ wird am 27. Januar eröffnet und bis zum 25. März gezeigt. Weiter Infos unter www.museum-folkwang.de

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung

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