Diverses Porto sparen mit der Infopost

Porto sparen mit der Infopost

Porto sparen mit der Infopost

Jeder Gang zum Schalter beweist: Die Post kassiert ab. Und zwar richtig. Doch Unternehmer, die Ihren Postausgang geschickt organisieren, können vor allem bei Werbebriefen kräftig Porto sparen. impulse.de verrät, wie es funktioniert.

Seit der Entscheidung der Regulierungsbehörde vom Mittwoch ist es ganz offiziell: Das Porto in Deutschland ist zu hoch. Doch auch mit der angekündigten Absenkung der Portokosten von einem Cent pro Brief strapaziert die Post die Kassen der Unternehmen noch immer über Gebühr. Sparsames Frankieren ist gefragt. Noch günstiger wird der Postversand, wenn Sie das Instrument „Infopost“ richtig einsetzen. Mit folgenden Tipps machen clevere Firmenchefs mehr aus ihren Werbebriefen.

Die Menge macht’s

Anzeige

So seltsam es klingt: Wer mehr Sendungen als nötig bezahlt, macht unter Umständen ein gutes Geschäft. Denn den Portorabatt für die Infopost spendiert Ihnen die Post nur, wenn Sie auf einen Schlag 50 inhaltsgleiche Sendungen an einen Ort oder bundesweit 4.000 Briefe versenden. Gleiches gilt für 250 Stück im Leitbereich, das heißt die ersten beiden Stellen des Postleitbereichs müssen gleich sein.

Das Entscheidende: Dem Gelben Riesen ist es egal, ob Sie die bezahlten Briefe tatsächlich verschicken. Und der so ergatterte Rabatt schlägt oft höher zu Buche als das Porto für die zwar bezahlten, aber nicht abgeschickten Briefe. Als Faustregel können Sie sich merken: Je schwerer die Briefe sind, desto mehr Porto können Sie auf diese Weise sparen.

Gut sortiert sein

Wer seine Werbebriefe nach Postleitzahlen vorsortiert, spart doppelt Geld: 50 inhaltsgleiche Sendungen – unsortiert – versendet die Post als so genannten „Infobrief“ und kassiert 41 Cent pro Stück. Vorsortiert nach Postleitzahlen gehen Ihre Briefe als „Infopost“ weg und Sie werden nur noch mit 24 Cent pro Brief zur Kasse gebeten. Die nötigen Informationen zu den Postleitzahlen können Sie online unter www.postleitzahlen.de abrufen.

Ein Preisvergleich lohnt immer

Wollen Sie Ihre Werbebriefe nur in einem bestimmten Gebiet versenden, lohnt ein Vergleich mit den Preisen privater Verteilerfirmen. Mittlerweile gibt es einige Dienstleister, die nicht adressierte Sendungen billiger in die lokalen Briefkästen bringen als die Post. Befinden sich alle Empfänger vor Ort könnte sich für Sie auch ein eigener Postverteildienst lohnen. Vergleichen Sie dazu einfach den Stundenlohn einer Aushilfe mit den ansonsten anfallenden Portokosten.

Bleiben Sie aktuell

Pflegen Sie Ihre Kunden- und Adressdatei. In vielen Kundenkarteien finden sich Dubletten oder veraltete Daten. Werbebriefe, die den Empfänger doppelt oder gar nicht erreichen, bringen nichts und kosten zudem Geld. Vor allem, wenn Sie Ihre Werbebriefe mit dem Zusatz „wenn unzustellbar zurück“ versehen. Denn dann berechnet die Post pro unzustellbarem Brief 22 Cent. Das rechnet sich in der Regel nur bei teurem Prospektmaterial wie etwa einem hochwertigen Produktkatalog. Wer gleichzeitig noch seine Adresskartei auffrischen möchte, kann den Brief zusätzlich mit dem Vermerk „Bei Unzustellbarkeit oder Umzug Anschriftenberichtigungskarte“ beschriften. Allerdings lässt sich die Post diese Dienstleistung mit zusätzlichen 31 Cent pro Brief bezahlen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...