Diverses PR-Ziel

Zunächst wird das PR-Ziel Ihres Konzeptes formuliert. Dabei sind Formulierungen wie "wir wollen Kunden gewinnen", "wir wollen bekannter werden" oder "wir wollen unser Image positiv aufladen" unvollständig. Diese Ziele sind nicht konkret genug.

Dagegen sind Ziele wie „wir wollen innerhalb eines Jahres zwanzig neue Kunden gewinnen“ oder „wir wollen innerhalb eines Jahres erreichen, dass jeder dritte unserer Zielgruppe unser Produkt xy kennt“ wesentlich konkreter. Erst so können Sie nach einem Jahr überprüfen, ob Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben oder ob es zu hoch war und eventuell neu bestimmt werden muss.

Langfristig planen

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Es empfiehlt sich, Ihre PR-Planung auf ein Jahr anzulegen und entsprechend Ihre Ziele zu formulieren. Denn erfahrungsgemäß ist mit den ersten Wirkungen kontinuierlicher PR, etwa im Laufe eines Jahres zu rechnen. Bei den einen früher, weil sie beispielsweise eine kleine Zielgruppe mit konkurrenzlosen Produkten ansprechen. Bei den anderen setzt die Wirkung erst später ein, weil sie beispielsweise viele Mitbewerber haben und eine sehr große Zielgruppe ansprechen.

PR-Coups sind selten

Der geniale PR-Gag, der Ihnen innerhalb weniger Tage hunderte von Kunden bringt, ist die absolute Ausnahme. Zum Beispiel, wenn Stefan Raab in seiner Sendung „TV Total“ eine kuriose Internetseite für Partnersuchende zeigt, werden sehr wahrscheinlich, Hunderte wenn nicht sogar Tausende Internetnutzer diese Seite besuchen. Selbst wenn Ihnen ein derart gelungener PR-Gag gelingt, ist dies kein Grund sich darauf auszuruhen. Imageaufbau, das Werben um Vertrauen und Sympathie brauchen Zeit und ist letztlich nur durch kontinuierliche und langfristige PR möglich.

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