Diverses Präsenzpflicht war gestern

Deutsche Firmen setzen auf flexible Arbeitszeitmodelle: Angebote zur Teilzeit- und Vertrauensarbeit sind längst Standard. Präsenzpflicht hingegen ist ein Relikt von gestern: Neun von zehn Arbeitgebern setzen auf "Home Office"-Lösungen. Zu diesem Ergebnis kommt das Researchunternehmen CRF in einer aktuellen Studie.

98 Prozent der deutschen Unternehmen bieten Arbeitsplätze für Teilzeitkräfte an, 91 Prozent bauen auf Vertrauensarbeitszeit. Das besagt eine CRF-Umfrage unter hunderten deutschen Unternehmen. 85 Prozent dieser Firmen ermöglichen es, auf

Überstundenausgleichs- oder Gleitzeitangebote zurückzugreifen. In neun von zehn Unternehmen können Mitarbeiter „Home Office“-Lösungen nutzen. Damit belegt Deutschland im europäischen Vergleich die Spitzenposition vor Großbritannien (87 Prozent) und den Niederlanden (81 Prozent).

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Seit sechs Jahren ermittelt CRF die verschiedenen Angebote deutscher Unternehmen, um ihren Mitarbeitern zu mehr Flexibilität zu verhelfen. Dabei stellt sich heraus: Die Offenheit wächst, und auch die Zahl der Angebote. „Firmen, die für Fachkräfte und Hochqualifizierte attraktiv sein wollen, müssen in der Personalpolitik kreativ sein“, sagt CRF-Manager Thorsten Jacoby. „Work-Life-Balance-Programme sind gerade für die stark umworbenen Fachkräfte mitentscheidend bei der Unternehmenswahl.“ Ergänzt werde ein umfassendes Work-Life-Balance-Angebot beispielsweise durch Gesundheitsförderung oder Stressmanagement.

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