Diverses Preis geht nach China

In Peking zeichnete die Union mittelständischer Unternehmer (UMU) Chinas Ex-Premier Zhu Rongji mit dem Europäischen Mittelstandspreis aus, eine Ehrung, die nur alle zwei Jahre vergeben wird.

„Zhu Rongji hat die Rahmenbedingungen für den Aufbau des Mittelstands in China geschaffen“, lobte Bundeskanzler Gerhard Schröder die Verdienste des Politikers. Ihn, der von Zhu als „alter Freund“ empfangen wurde, hatte
die UMU als Laudator für die Preisverleihung
gewonnen.

UMU-Präsident Hermann Sturm erläuterte, was die Unternehmer an Zhu Rongji besonders
beeindruckte: „Er war über zwei Jahrzehnte lang die treibende Kraft für die rasante wirtschaftliche Entwicklung seines Landes. Er ist für China, was Ludwig Erhard für Deutschland
war.“

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Die Reformen in seiner Amtsperiode von 1998 bis 2003 hätten ausländische Kapitalbeteiligungen in China überhaupt erst möglich gemacht.
„Davon haben viele kleine und mittlere
Firmen in Europa profitiert“, sagte Sturm, der den Preis als Vertreter von 68.000 kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland und 200 000
Firmen in der Europäischen Union übergab. Inzwischen haben sich über 1800 deutsche Unternehmen in China angesiedelt, die Mehrzahl davon sind Mittelständler. Und dabei soll es nicht
bleiben.

Unternehmerpräsident Sturm und Kanzler Schröder warben in Peking für noch intensivere wirtschaftliche Kontakte zwischen Deutschland
und China. Schröder: „Unser Ziel ist, aus der Deutschen Handelskammer eine Deutsch-Chinesische Handelskammer zu machen.“

Den kompletten Artikel und weitere Meldungen aus dem Politik-Magazin können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2005, Seite 30, nachlesen.

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