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Immer weniger Firmen nutzen Know-how aus der Forschung. Unternehmer, die es dennoch tun, erobern neue Märkte.

Ein Unternehmen kann wachsen, ein Unternehmen kann rasch wachsen, und es kann abheben wie eine Rakete. Letzteres hat Erwin Promoli vorgeführt. In einer Rekordzeit von zwei Jahren hat er seine Firma HBS Bolzenschweißsysteme im oberbayerischen Dachau zum Marktführer in der sogenannten Marc-Schweißtechnik gemacht. Der Schlüssel zu diesem Erfolg: Promoli hat sich das nötige Know-how durch Zusammenarbeit mit renommierten Forschungseinrichtungen verschafft.
Promoli ist eine Ausnahme. Denn immer weniger Unternehmer sind bereit, in der Forschung mit anderen Organisationen zusammenzuarbeiten, fand das Bonner Institut für Mittelstandsforschung (IfM) heraus.

Initiative gefragt

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„Ein Grund für diese Entwicklung ist der erhebliche Personalabbau in den Forschungsabteilungen“, sagt IfM-Wissenschaftler Gunther Kayser. Hinzu kommt: Firmenchefs und Forscher sind von Natur aus offenbar schwierige Partner. „Oft sind es einfach Vorurteile, Befürchtungen oder fehlende Offenheit für die Arbeitsweise der Forscher, die eine Zusammenarbeit verhindern“, ergänzt Professor Hans-Jörg Bullinger, Leiter des Fraunhofer-Instituts.

Für Erwin Promoli hat sich ausgezahlt, dass er derlei Hemmungen nicht an den Tag legte. Ihm war früh klar, dass er seine Vision einer Schweißtechnik ohne Spritzer und Nacharbeiten nicht allein umsetzen konnte. „Obwohl jeder Zehnte unserer 60 Leute in der Entwicklung arbeitet, fehlte uns wichtiges Know-how“, bekennt der Unternehmer. Die Lücke schloss er durch eine Kooperation mit den Technischen Universitäten in Magdeburg und Clausthal.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2007, Seite 84, nachlesen.

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