Diverses Rechnung per Mail

Wer seine Rechnungen online verschickt, spart viel Geld. Wie Firmenchefs das Verfahren technisch und rechtlich umsetzen.

Auf seinem Weg ins papierlose Büro ist Daniel Zimmermann von der August Mink KG im
württembergischen Göppingen ein gutes Stück vorangekommen. Der Controlling-Chef des Herstellers technischer Bürsten – mit der Produktion von 4,4 Millionen Bürsten pro Jahr sind die Schwaben Weltmarktführer – lässt Rechnungen an 13.000 Kunden neuerdings vom Computer verschicken. Zimmermann: „Damit sparen wir das Drucken, Einkuvertieren und Porto für 40.000 Rechnungen jährlich.“

Die cleveren Schwaben sind damit
Vorreiter beim elektronischen
Rechnungsversand an Firmenkunden
– ein für Mittelständler brandaktuelles
Th ema. Mittlerweile findet
Mink immer mehr Nachahmer. „In
Deutschland gehen in diesem Jahr
bereits rund hundert Millionen Rechnungen
papierlos an die Empfänger“,
sagt Bruno Koch, Chef der Schweizer
Unternehmensberatung Beweco und
Experte für elektronische Abrechnung.

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Zwar ist dieser Anteil gemessen
am gesamten Rechnungsaufkommen
von geschätzten sieben Milliarden
Stück noch gering. „Aber Unternehmen
entdecken, welches Einsparpotenzial
im elektronischen Rechnungsversand
steckt“, sagt Experte Koch. Insbesondere, da der Gesetzgeber Hürden bei der Anerkennung digitaler
Rechnungen beseitigt hat.

Vor allem Telefonfirmen und Internet-
Dienstleister wie die Deutsche
Telekom, Vodafone und 1&1 setzen
seit einiger Zeit auf die Abrechnung
per Bits und Bytes. Mit Gebührenvorteilen
machen sie ihren Kunden die virtuelle Zustellung schmackhaft.

Anbieteradressen und Checklisten

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 78, nachlesen.

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