Diverses Rein in den Katalog

Viele Firmen aus der Branche trotzen der Krise. Davon können deren Lieferanten profitieren - mit guten und originellen Produkten.

Nastrovje Potsdam ist keine Wodka-Marke. Käufer schril­ler Jugendklamotten wissen das. Genauso wie die Leser des Otto-Katalogs. Denn dort ziehen die erotischen Nastrovje-Models alle Aufmerksamkeit auf sich. Der Schwenninger Konfektionär mit dem ungewöhnlichen Namen ist seit vier Jahren in der faustdicken Bestellerbibel vertreten. Für das kleine Unternehmen aus dem Schwarzwald ein Meilenstein: „Seitdem wir die 15 Millionen Kunden des Hamburger Versandriesen erreichen, verzeichnen wir zweistellige Umsatzzuwächse im Jahr“, freut sich Frank Schilling, Geschäftsführer der Nastrov­je Potsdam GmbH & Co KG.

Viele Versender sind zurzeit erfolgreicher als die krisengeschüttelten Einzelhändler. Insbesondere die Spezialisten, die für jede Marktnische das passende Angebot haben. So konnten die Spezialversender, die inzwischen die Hälfte des rund 20 Milliarden Euro schweren Branchenumsatzes ausmachen, etwa im letzten Jahr im Bereich Wohnen, Haus und Garten 15 Prozent zulegen. Für Hersteller ohne eigenen Direktvertrieb ist es lukrativ, auf der Welle der erfolgreichen Versender mitzuschwimmen.

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Der Einstieg in fremde Kataloge liegt dann nahe, „wenn die Absatzmärkte im Einzelhandel wegbrechen oder der Lieferant keine eigene Markenbekanntheit hat“, urteilt Martin Groß-Albenhausen, Herausgeber des Branchendienstes „Der Versandhausberater“.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 07/2005, Seite 54, nachlesen.

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