Diverses Runter mit den Reisekosten

Ausufernde Reisespesen waren bei SIG Combibloc ein Dauerthema. Doch letzten September war das Maß endgültig voll. "Da berechnete das Reisebüro auch noch Servicegebühren für den Ticketverkauf", erinnert sich Gerhard Hielscher, Verwaltungschef des Linnicher Verpackungsherstellers. Auf Empfehlung seines Beraters zog er die Notbremse und schrieb den Auftrag neu aus.

Jetzt hat er mit einem anderen Anbieter einen Vertrag abgeschlossen, der bis 2007 läuft. Spareffekt: rund 240.000 Euro in drei Jahren.

Dies Beispiel dürfte Schule machen.
Tatsächlich sind heute bis zu 60 Euro
Zusatzgebühr pro Flugticket gängige
Praxis der Branche, seit viele Airlines
ihren Vertriebspartnern keine Provisionen
mehr zahlen. Zum Jahreswechsel
hat auch die Bahn ihre Provisionen
kräftig gekürzt, hier können bis zu 17 Euro fällig werden.

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Für Unternehmer sollte dies aber
noch lange kein Grund sein, die neuen
Forderungen des Reisedienstleisters
einfach zu akzeptieren. Die Sparrezepte
lauten: konsequentes Verhandeln,
Reisebürowechsel notfalls inbegriffen.

Obendrein kann jede Firma heute per Internet auf komfortable Weise das beste Angebot selbst ermitteln – und günstig online direkt buchen. „Alles in allem lassen sich die
direkten Reisekosten um 25 Prozent
senken“, sagt die Hamburger Travel-Beraterin Liane Feisel, „bei den Verwaltungskosten sind es bis zu 30 Prozent.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2005, Seite 66, nachlesen.

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