Diverses Schlechtestes Auto-Jahr seit der Wiedervereinigung

Schlechtestes Auto-Jahr seit der Wiedervereinigung

Schlechtestes Auto-Jahr seit der Wiedervereinigung

Die Deutschen vernachlässigen ihr liebstes Kind. Die Bestellungen für Neuwagen liegen fünf Prozent unter dem schon schlechten Wert des Vorjahres. Ein Umschwung im Handel ist nicht zu erkennen.

Der deutsche Automarkt erlebt 2002 mit 3,15 Millionen Zulassungen sein schlechtestes Jahr seit der Wiedervereinigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Prognose des Center Automotive Research (CAR) und der Autofocus GmbH. Der Auftragseingang für Neuwagen liegt fünf Prozent unter dem schon schlechten Wert des Vorjahres. Und obwohl nahezu alle Hersteller mit Sondermodellen, günstigen Finanzierungen und Rabatten locken, bleibt der deutsche Autokäufer in seiner Grundstimmung labil, so die Autoren der Prognose, Professor Ferdinand Dudenhöffer und Detlef Borscheid.

Günstige Preise allein kurbeln den Autoverkauf nicht an, so die Marktforscher. Zu groß sein der Einfluss von Negativmeldungen aus dem Arbeitsmarkt, Berichte von Insolvenzen, sprunghaften Börsenverläufen und fortgesetzter Korrektur der Konjunkturdaten nach unten.
Nur ein Regierungswechsel mit einem möglicherweise steigenden Konsumvertrauen könnte der Autokonjunktur noch auf die Beine helfen, so die Studie. Günstige Aussichten daraus ergäben sich aber für Industrie und Handel erst im kommenden Jahr.

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