Diverses Schluss mit Müllseiten

Nicht nur bei den Internetsurfern ist Google die meistgenutzte Suchmaschine. Auch windige Geschäftemacher verunreinigen bevorzugt die Google-Datenbank mit fingierten Einträgen.

Im harmlosen Fall, um den User auf eine Seite zu locken, zu der er gar nicht wollte. Im weniger harmlosen Fall wird versucht, den Usern auf so einer Seite einen Trojaner oder einen Dialer unterzuschieben. Hier setzt der Googlefilter an. Er erkennt Spam- und Dialerseiten und markiert dieseals solche in den Google-Ergebnislisten. Die programmeigene Datenbank mit den neusten Spamseiten wird täglich automatisch aktualisiert.

Findet der User selbst eine dem Googlefilter unbekannte Spamseite, steht es ihm frei, die betreffende Seite mit einem Mausklick dem
Filtertechnics-Zentralrechner zu melden. Der Zentralrechner dient als Sammel- und Auswertungsstelle für alle eingehenden Spam- und
Dialerseiten.

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Projektentwickler Marc Wäsche: „Computertechnik tut sich schwer damit, den Sinn von Textinhalten zu erkennen. Somit arbeiten automatisierte Verfahren zum Aufspüren von Spamseiten nur
unzureichend. Unser Verfahren verfolgt zwei neue Ansätze. Zum einen können wir auf eine flankierende Bewertung der Suchmaschinennutzer
selbst zurückgreifen. Zum anderen drehen wir den Spieß um. Wir müssen nicht die Spamseiten unter allen Webseiten finden, sondern die nicht-Spamseiten unter den als Spam gemeldeten Seiten. Das ist erheblich einfacher.“

Um die Probe auf’s Exempel zu machen, kann man nach der Installation des Googlefilters bei Google die beiden Suchbegriffe „billig“ und „reisen“ oder „preiswert“ und „notebook“ eingeben und sich die als Spam markierten Treffer ansehen.

Der Googlefilter 1.0 ist nicht von Google selbst, sondern ein Produkt vom Drittanbieter Filtertechnics.de. Für das Verfahren und
die Bewertungsmethoden des Googlefilters wurde ein Patent beantragt. Das Programm wird
www.filtertechnics.de kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt. Bisher wird nur der Internet Explorer als Browser unterstützt.

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