Diverses Schneller abschreiben

Gebäude oder Betriebsvorrichtung? Wer geschickt sortiert, spart kräftig Steuern. Was jetzt gilt.

Die Beamten aus den Finanzministerien der Bundesländer waren richtig fleißig. Genervt vom Dauerstreit bei Betriebsprüfungen haben sie jede Menge Urteile und Verwaltungsvorschriften zu Firmengebäuden unter die Lupe genommen. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Für rund 160 Gebäudeteile ist neu definiert, ob sie zum Bauwerk selbst gehören. Oder ob sie als selbständige Anlagegüter gelten und damit schneller abgeschrieben werden dürfen (Finanzministe­rium Baden-Württemberg, Aktenzeichen 3 – S 3190/16; gilt bundesweit). Oft zum Vorteil für Investoren. „Der Erlass liest sich wie eine Anleitung zum Steuernsparen“, resümiert Jürgen Michels, Steuerberater bei ZWP Rotonda in Köln.

„Betriebsvorrichtung“ heißt der Schlüssel für die rasche Abschreibung von Gebäudeinvestitionen in der Steuerbilanz. Dazu zählen zum Beispiel Arbeitsbühnen oder spezielle Beleuchtungen ebenso wie die Klimaanlage für die EDV-Zentrale. Die Kosten dafür können Unternehmer bei Neu- oder Umbauten nun aus der Gesamtrechnung der Baufirma he­rausziehen. Ohne nervende Diskus­sionen mit dem Finanzamt.

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Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2006, Seite 120, nachlesen.

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