Diverses Schutz für Chef und Firma

Erfolgreich versichert

Erfolgreich versichert

Ohne Versicherungen kommt kein Existenzgründer aus. Denn Krankheiten und Schäden gefährden gerade junge Firmen.

Günter Wagner hat alles richtig gemacht. Seit einigen Monaten ist er Firmenchef. Das Geschäft läuft wie geplant. Und für den Fall, dass plötzlich etwas passiert, hat er Versicherungsschutz – für das Unternehmen und privat.

Tatsächlich gehört Risikomanagement zu jedem erfolgreichen Unternehmensstart. Die vier klassischen Fragen lauten: Welche Gefahren drohen? Welche Risiken müssen auf jeden Fall versichert sein? Wovor sollten sich Gründer nach Möglichkeit zusätzlich schützen? Wer bietet die günstigsten Policen?

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Als es um die Firma ging, waren die Antworten für den Computer- und Software-Händler schnell gefunden: Das Büro wurde über die private Hausratversicherung mitversichert. So konnte der Firmenchef, der kein großes Warenlager unterhält, auf eine „Inventarpolice“ verzichten, die gegen Diebstahl und Zerstörung schützt. Stattdessen hat er eine spezielle Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Sie zahlt für Schäden, die er oder seine Leute verursachen. Wagner: „Das verschafft mir ein Stück Gelassenheit.“

Weit schwerer tat sich der Firmenchef mit den privaten Versicherungen. Grund: Als Unternehmer kann er bei Renten- und Krankenversicherung zwischen staatlicher und privater Vorsorge wählen. Außerdem: „Leistungen und Preise der privaten Versicherer sind so gestrickt, dass man kaum durchfindet und vergleichen kann“, berichtet Wagner.

Schließlich entschied er sich für professionellen Rat vom Versicherungsmakler. Der half ihm auch bei der Suche nach den optimalen Policen für die Firma. Makler Udo W.Grüters: „Viele Gründer vergessen die Versicherungen für die neue Firma. Das kann dann schnell der Anfang vom Ende sein.“ Nicht bei Wagner.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: „Die wichtigsten Versicherungen für Gründer“

Die wichtigsten Versicherungen für Gründer

Fehlende oder falsche Policen können die Familie und die gerade gegründete Firma ruinieren. Wichtig: Bei Kranken- und Rentenversicherung kann der Chef zwischen gesetzlichem und privatem Schutz wählen.

Private Versicherungen

Krankenversicherung: Selbständige zahlen für die gesetzlichen Kassen einen Beitrag von etwa 480 Euro pro Monat – Familienversicherung eingeschlossen. Junge, gesunde Einsteiger erhalten entsprechenden Schutz bei der privaten Konkurrenz für die Hälfte. Jedoch muss für jedes Familienmitglied ein eigener Vertrag abgeschlossen werden. Sonderfall: Kranke bleiben in den gesetzlichen Kassen. Die private Konkurrenz verlangt Beitragszuschläge oder lehnt den Schutz ganz ab.

Rentenversicherung: Wer sich privat absichert, kommt meist besser weg als in der staatlichen Kasse. Bei einem Beitrag von derzeit 464 Euro monatlich gibt es nach 30 Jahren nur etwa 1.250 Euro Altersrente. Bei der privaten Konkurrenz sind es mehr als 2.000 Euro – inklusive Schutz bei Berufsunfähigkeit.

Policen für die Firma

Haftpflicht: Auf diese Police kann kein Firmenchef verzichten. Sie kommt für Schäden auf, die Chef oder Mitarbeiter bei ihrer beruflichen Tätigkeit verursachen. Beispiel: Ein Installateur setzt bei Schweißarbeiten ein Haus in Brand, oder ein Besucher rutscht auf dem Gelände des Unternehmens auf einem Ölfleck aus. Umweltregress- und Mietsachschäden sollten mitversichert sein.

Versicherungssumme 200.0000 Euro

Kosten für Handwerker* 700 Euro

Inventar: Die Versicherung schützt die gesamte technische und kaufmännische Einrichtung eines Unternehmens. Geld gibt es bei Schäden durch Brand, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Leitungswasser und Sturm.

Versicherungssumme 100.000 Euro

Kosten für Händler* 250 Euro

Betriebsunterbrechung: Die Überlebenspolice für die Firma. Die Versicherung ersetzt nach einem Schaden entgangene Gewinne und Fixkosten bis zur Wiederaufnahme der Betriebstätigkeit. Abschluss meist nur als Kombination mit einer Inventarversicherung.

Versicherungssumme 100.000 Euro

Kosten für Produzenten* 400 Euro

Elektronik: Firmen, die von EDV-Anlagen abhängig sind, wie Rechenzentren oder Internet-Dienstleister, sind mit dieser Police gut bedient. Sie kommt auf für Bedienungsfehler sowie fahrlässig und vorsätzlich verursachte Schäden. Versichert sind auch stationäre Maschinen wie beispielsweise CNC-gesteuerte Holzbearbeitungsanlagen.

Versicherungssumme 100.000 Euro

Kosten für Dienstleister* 600 Euro

* Jahresbeitrag für ausgewählte Beispiele

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