Diverses Sechs Sieger gegen Eichel

Im Auftrag von impulse kürte eine hochkarätige Jury die wichtigsten Gerichtsentscheide und die Top-Berater 2003.

Segensreich für Firmenchefs,
Immobilienbesitzer und Familien:
Fünf Entscheidungen des
Bundesfinanzhofs (BFH) und eine
des Europäischen Gerichtshofs zeigen
den Finanzämtern die Grenzen des
Abkassierens auf. Sie sind die „Steuerurteile
des Jahres 2003″
– ausgezeichnet
von einer Jury aus Steuerexperten
und Unternehmervertretern.

Die Wahl wird für die Juroren von
Jahr zu Jahr schwieriger. Denn mutige
Steuerberater und Wirtschaftsanwälte
ziehen immer häufiger in den Kampf
für ihre mittelständischen Mandanten.

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Mit Erfolg: Sie decken Schlampigkeiten
in den Gesetzen gnadenlos auf
und stellen sich den dreisten Schröpfmethoden
der Finanzverwaltung entgegen.
Sie scheuen sich auch nicht, bis
zum höchsten deutschen Steuergericht
zu ziehen oder das Recht der
Mandanten auf europäischer Ebene
zu suchen. „Vor Gericht stellt sich
dann heraus, wie sehr der Gesetzgeber
überzieht“, sagt Klaus Heilgeist, Jury-
Mitglied und Präsident der Bundessteuerberaterkammer.

Rote Karte fürs Finanzamt

Die Beweisführung gelingt öfter denn
je. Von den knapp 800 Revisionsverfahren,
die der BFH 2003 bewältigt
hat, endete fast jedes zweite (45,5 Prozent)
mit einer roten Karte für die Finanzämter.
Darunter viele Entscheidungen,
die sich für Unternehmer,
Freiberufler, Vermieter oder Kapitalanleger
wie eine Anleitung zum
Steuersparen lesen. Die hat impulse
herausgefiltert und der hochkarätigen
Runde von Experten aus Kammer
und Spitzenverbänden der Wirtschaft
zur Auswahl vorgelegt. Die Jury hat
sechs Richtersprüche als herausragend
qualifiziert.

Dazu zählt die bahnbrechende
Entscheidung des Sechsten Senats zu
den Ausbildungs- und Fortbildungskosten. „Sie zeigt, dass die Rechtsprechung
den Wandel in der Gesellschaft
aufgreift“, lobt Jury-Mitglied Matthias
Lefarth vom Zentralverband des
Deutschen Handwerks (ZDH). Konsequenz:
Wer sich auf seinen Beruf
vorbereitet, kann alle damit zusammenhängenden
Kosten neuerdings
bei der Steuer absetzen. So auch Martina
Kohrig, die neben ihrem Job bei
einer Sparkasse die Schulbank drückte.
Ziel: Diplom-Betriebswirtin. Ihr
Steuerberater Ingo Priebisch aus
Recklinghausen boxte den Fall vor
dem Bundesfinanzhof durch.

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