Diverses Senkung der Unternehmenssteuern Aufgabe der Bundesregierung

Die vordringlichste Aufgabe der neuen Bundesregierung ist die Senkung der Unternehmenssteuern. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin für Unternehmer 'impulse' (Ausgabe 10/2005, EVT 22. September) sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Jürgen Thumann: "Die neue Regierung muss die Steuern für Unternehmen senken, damit hiesige wie internationale Firmen wieder in Deutschland investieren".

Dieser Schritt allein reiche laut Thumann aber bei weitem nicht, um Deutschland global wieder wettbewerbsfähig zu machen.
„Die Regierung braucht ein Gesamtkonzept“, so der BDI-Präsident. Deutschland brauche „eine bessere Wertschöpfung, da wir sonst keine neuen Arbeitsplätze
schaffen werden“.

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit müssten die Deutschen in Zukunft
auch wieder mehr arbeiten. „Um international mithalten zu können, müssen Vollzeitbeschäftigte hier zu Lande künftig 300 Arbeitsstunden pro Jahr mehr leisten“, forderte BDI-Präsident Thumann im ‚impulse‘-Interview. Deshalb brauche das Land auch wieder die 40-Stunden-Woche.

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Vom Wirtschaftsprogramm der Unions-Parteien zeigte sich Thumann eher enttäuscht. Alles in allem verspreche das Wirtschaftsprogramm der Union zwar Wachstum, aber er hätte sich mehr Mut gewünscht. Die FDP sei da mutiger.
Neue Arbeitsplätze seien von dem Programm aber nicht zu erwarten. „Um Arbeitsplätze zu schaffen, brauchen wir ein nachhaltiges Wachstum von drei Prozent.

Wird das Programm der Union eins zu eins umgesetzt, wird dieses Wachstumsziel nicht erreicht“, so Thumann. Deshalb setze er auf die Partner in einer Koalition. Thumann erneuerte im ‚impulse‘-Interview seine Forderung nach einem konsequenten Subventionsabbau. Die neue Bundesregierung müsse endlich damit beginnen: „Wir müssen den Anfang jetzt wagen, damit wir nicht länger Steuergelder
in Milliardenhöhe zum Fenster rauswerfen“.

Für Rückfragen:
Dr. Klaus Schweinsberg,
Chefredaktion ‚impulse‘,

Tel. 0221/4908-432

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