Diverses Situation des Handwerks bleibt kritisch

Das deutsche Handwerk rutscht immer tiefer in die Krise. Das offenbart eine aktuelle Umfrage der Creditreform. Lichtblicke sind rar gesät.

Fast ein Drittel (29,4 Prozent) aller Handwerksbetriebe bezeichnet seine Lage als mangelhaft oder ungenügend, so das ernüchternde Ergebnis einer Umfrage der Creditreform unter 3506 Betrieben. Im Frühjahr 2002 waren es noch 24,4 Prozent. Zu einem „sehr gut“ konnte sich diesmal nur jeder sechzigste durchringen.

Die Malaise im Handwerk hat auch auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen: Gerade mal 11,6 Prozent der Betriebe haben im vergangenen halben Jahr Personal eingestellt. Hingegen haben 44,4 Prozent aller Handwerksfirmen Personal abgebaut.

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Auch die Investitionsbereitschaft hat gelitten: Zweidrittel aller Firmen sind in absehbarer Zeit zu keiner Investition bereit.

Einziger Lichtblick: Die Zahlungsmoral steigt wieder. Klagten im Frühjahr 2002 noch 31,7 Prozent der Befragten über Forderungsausfälle von mehr als einem Prozent des Umsatzes, so sind es in heute nur noch 28,6 Prozent. Das entspricht wieder dem Niveau aus dem Jahr 2000.

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