Diverses So entwischt keiner

Mit konsequentem Debitorenmanagement reduzieren Firmen ihre Zahlungsausfälle. Worauf es dabei ankommt.

Bei Neukunden lässt sich Winfried Hündgen auf keine Diskussion ein: „Wenn wir den Auftraggeber noch nicht gut kennen, arbeiten wir nur gegen Barzahlung oder Vorkasse“, sagt der Chef der Hündgen Entsorgung GmbH & Co KG aus Swisttal. Nur Stammkunden gewährt er ein Zahlungsziel von 14 Tagen – solange alles reibungslos verläuft. „Wer dreimal eine zweite Mahnung von uns erhält, muss künftig ebenfalls Vorkasse oder Barzahlung akzeptieren“, erklärt der 49-Jährige, dessen Firma mehr als zehn Millionen Euro Jahresumsatz verbucht.

Mit seinem konsequenten Kurs gehört der Rheinländer indes zu einer Minderheit. Zwar leidet jeder dritte Betrieb unter der schlechten Zahlungsmoral seiner Kunden. „Doch wenn die zu spät oder gar nicht zahlen, liegt das oftmals an Nachlässigkeit in der eigenen Firma“, attestiert Andreas Schröder vom Hamburger Beratungsunternehmen CBT-Team und fordert dazu auf, das interne Inkasso schnellstmöglich zu optimieren. impulse sagt, welche Aspekte dabei wichtig sind.

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Bestätigt werden die Erfahrungen des Beraters von Jürgen Sicking. „Vor allem kleine Betriebe mahnen zu oft und mit zu großen Zeitabständen“, beobachtet der Gründer des Inkassobüros Sicking & Partner in Wesel. Zudem gibt er zu bedenken, dass eine Mahnung zwischen fünf und 7,50 Euro kostet. „Da wird oftmals gutes Geld dem schlechten hinterhergeworfen“, urteilt der 43-Jährige.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2007, Seite 82, nachlesen.

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