Diverses So nutzen Sie die Europa-AG

Für Chefs mit internationalen Plänen kann sich die neue EU-Rechtsform lohnen. impulse zeigt erste Beispiele.

Im Herbst verkündet Versicherungsriese Allianz, man werde künftig als Europäische Aktiengesellschaft auftreten, als Societas Euro­paea, kurz: SE. Ein neues Privileg der Großkonzerne? Keineswegs, meint Adi Drotleff, und zieht prompt nach. Seine auf computergestütztes Design spezialisierte Firma Mensch und ­Maschine AG (MuM, gut 300 Mit­arbeiter) ist ab 1. Juni 2006 ebenfalls eine SE. „Als erster Mittelständler“, freut sich der Firmenchef aus dem bayerischen Wessling.

Tatsächlich hat die neue Euro-Rechtsform, die deutsche Unternehmen seit Ende 2004 nutzen können, nach Expertenmeinung einiges zu bieten: internationales Standing, EU-weit einheitliche Konzernstruktur, unkomplizierte Sitzverlegung und Fusionen über die Grenzen hinweg, freie Wahl zwischen deutschem Vorstand/Aufsichtsrat und englischem Board, neue Gestaltungsfreiheit bei der Mitbestimmung. All dies sei „besonders hilfreich für kleine und mittlere Unternehmen mit internatio­nalen Aktivitäten“, kommentiert die Bundesregierung das neue EU-Kons­trukt.

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Dennoch erging es der SE zunächst wie vor gut 15 Jahren der Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV), einer Art grenzüberschreitenden BGB-Gesellschaft: Niemand interessierte sich für sie. Dies änderte sich schlagartig mit dem Allianz-Coup. Seitdem landen bei Anwälten die Anfragen zuhauf – gerade aus dem Mittelstand.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2006, Seite 66, nachlesen.

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