Diverses So retten Sie Ihr Erbe

Die geplante Reform der Erbschaftsteuer wird weite Teile des Mittelstands ab 2007 erheblich belasten. Noch aber gelten für die Übertragung von Firmen- und privatem Vermögen die bisherigen Regeln. Höchste Zeit zum Handeln. impulse sagt, wie.

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit tickt in Berlin eine Zeitbombe. Auf der Agenda steht eine Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer, die für viele Familien richtig teuer werden kann. In Sonntagsreden preisen Politiker von Schwarz-Rot zwar unisono nur die Vorteile ihrer Pläne an. Wenn Sohn oder Tochter die Firma übernehmen, sollen die Familien dafür am Ende keine Steuern zahlen.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. impulse hat die diskreten Papiere mit Eckwerten für die „Erbschaftsteuer bei Unternehmensnachfolge“ genau studiert – und alles durchgerechnet. Die Details offenbaren Bedrohliches. So soll etwa der Steuerwert für mittelständische Firmen kräftig steigen. Noch dramatischer ist, dass beim Generationswechsel das Betriebsvermögen auseinander dividiert wird. In so genanntes produktives und unproduktives Vermögen.

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Gestundet und später womöglich komplett gestrichen wird nur die Steuer für das produktive Vermögen. „Die Bundesregierung muss unter allen Umständen verhindern, dass die gute Intention des Gesetzes durch realitätsferne und bürokratische Regelungen konterkariert wird“, fordert Patrick Adenauer, Kölner Immobilienunternehmer und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU).

Als unproduktiv brandmarken die Steuerpolitiker beispielsweise Kassenbestände, Bankguthaben, Wertpapiere, Beteiligungen oder vermietete Grundstücke, die in den Firmenbilanzen stecken. Und die neue Steuer darauf ist sofort fällig. Und oft höher als die alte Steuer für den gesamten Betrieb. „So wird der Mittelstand kaputtreformiert“, urteilt Steuerexperte Jörg Schwenker vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), „die Übergabe des gesamten Betriebsvermögens muss steuerfrei werden.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2006, Seite 14, nachlesen.

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