Diverses So retten Sie Ihr Vermögen

Schwarz-Rot will bei Gewinnen aus privaten Wertpapier- und Immobiliengeschäften demnächst kräftig mitverdienen. Womit private Investoren rechnen müssen und wie sie gegenhalten.

Ein lapidarer Satz im Koalitionsvertrag kann Wertpapier- und Immobilienbesitzer ein Vermögen kosten: „In dieser Legislaturperiode werden wir eine Neuregelung der Besteuerung von Kapitalerträgen und privaten Veräußerungsgewinnen realisieren.“ Zweck der Übung: „Wir wollen die Bemessungsgrundlage verbreitern und so für mehr ­Gerechtigkeit sorgen“, verkündet Bun­­des­finanzminister Peer Steinbrück.

Für Anleger heißt das: Voraussichtlich ab 2007 sollen sie pro Jahr bei Vermögenstransaktionen zwei Milliarden Euro Einkommensteuer zusätzlich zahlen.

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Wie der Bundesfinanzminister das Geld einsammeln will, weiß er selbst heute noch nicht einmal so ­genau. Seine Experten basteln an ­Gesetzentwürfen, die Steinbrück spätestens im Herbst 2006 im Parlament einbringen will.

Entscheidend für die Anleger ist, wie die steuerpflichtigen Privatgewinne künftig zu ermitteln sind. Hier gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten. Entweder exakt auf Euro und Cent (Verrechnungsmodell) oder pauschal vom Verkaufspreis der Wertpapiere oder Immobilien (Abgeltungsmodell). Auf jeden Fall sollten Familien mit wertvollem Wertpapier- oder Immobilienbesitz schon in den nächsten Monaten Vorsorge gegen neue Belastungen treffen – ganz gleich, auf welche Weise Steinbrück schließlich abkassieren wird.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2006, Seite 92, nachlesen.

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