Diverses Stahlproduktion legt erneut zu

Hoffnungsschimmer für die deutsche Schlüsselindustrie: Die Hüttenwerke haben ihre Produktion im Juni zum zweiten Mal in Folge gesteigert. Die Branche hofft auf den Durchbruch.

Im Juni haben die deutschen Hüttenwerke nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zwar erheblich weniger Rohstahl und Roheisen produziert als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Mai nahm die Produktion aber schon den zweiten Monat in Folge wieder zu.

Das Statistische Bundesamt teilte am Dienstag in Wiesbaden mit, dass im Juni 2009 rund 1,44 Millionen Tonnen Roheisen und 2,47 Millionen Tonnen Rohstahl produziert wurden. Das entspricht gegenüber Juni 2008 einem Rückgang um 44,8 beziehungsweise 41,0 Prozent.

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Gegenüber Mai 2009 nahm die Produktion allerdings um 22,1 beziehungsweise 13,7 Prozent zu. Kalender- und saisonbereinigt ergab sich bei der Rohstahlproduktion eine Zunahme um 1,9 Prozent. „Damit scheint sich die schon in den letzten beiden Monaten beobachtete leichte Erholungstendenz fortzusetzen“, sagten die Statistiker.

Roheisenproduktion um 46 Prozent gesunken

Absoluter Tiefpunkt der Produktion war nach den endgültigen Zahlen des Bundesamtes der April, als 1,956 Millionen Tonnen Roheisen und 1,874 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt worden waren. Ein Jahr zuvor waren es mit 2,46 beziehungsweise 4,01 Millionen Tonnen jeweils mehr als doppelt so viel.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 8,15 Millionen Tonnen Roheisen und 13,79 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sank die Roheisenproduktion damit um 46,7 Prozent und die von Rohstahl um 43,5 Prozent.

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