Diverses Stars in der Manege

Stars in der Manege

Stars in der Manege

Wo Prominenz ist, füllen sich die Hallen. Wie Unternehmer an Promis wie Günther Jauch oder Harald Schmidt kommen. Was sie kosten. Und für wen es sich lohnt.

Wenn die Union mittelständischer
Unternehmer einmal
im Jahr zur Verleihung des renommierten
UMU-Mittelstandspreises
einlädt, dann kommen so an die
100 Unternehmer zusammen. Als
UMU-Präsident Hermann Sturm im
Oktober 2002 in München erstmals
einen Preisträger für den neuen europäischen
Mittelstandspreis präsentierte,
saßen im Publikum mehr als
doppelt so viele Firmenchefs. Kein
Wunder, denn der Ausgezeichnete
hieß Bill Clinton.

Wer seinem Firmen-Event mit
dem Auftritt eines Prominenten den
besonderen Glanz verleihen will, hat
große Auswahl. Ob Persönlichkeiten
aus Sport, Politik oder Kultur – Vermittlungsagenturen
präsentieren bis
zu 400 Redner in ihren Datenbanken.
Der große Vorteil berühmter Referenten:
Sie steigern das Image der Firma.
Und: »Bekannte Gesichter aus den
Medien wirken wie ein Publikumsmagnet
«, weiß Saskia Steinbauer, Inhaberin
der Espritevent Marketing
GmbH. Auf Messen bietet der Auftritt
ein zusätzliches Plus: »So können sich
Firmen erfolgreich gegenüber ihren
Mitbewerbern abgrenzen.«

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Neben dem Werbeeffekt können
die Firmen auch einen Nutzen für die
eigene Arbeit erzielen: »So ein Event
bietet die Chance, sich mit einem erfahrenen
Redner und fachlichen Experten
auszutauschen«, sagt Matthias
Erhard von der Agentur Rednerdienst
und Persönlichkeitsmanagement.

Billig ist das Ganze allerdings
nicht: Ehemalige Politiker wie zum
Beispiel Norbert Blüm oder Oskar Lafontaine
lassen sich ihren Auftritt mit
bis zu 15.000 Euro vergüten. Für Fernsehmoderatoren
müssen Firmenchefs
noch tiefer in ihren Geldbeutel greifen: Harald Schmidt fordert etwa
50.000 Euro, Günther Jauch lässt sich
noch fürstlicher entlohnen. Seine Gage
liegt bei rund 80.000 Euro, er ist damit
der Spitzenverdiener unter den
Prominenten.

Bei diesen Summen verkleinert
sich die Anzahl der Anfragen automatisch.
Nicht abschrecken ließ sich das
Versandhandelsunternehmen Quelle,
das Günther Jauch für die Präsentation
seiner Benefizgala auswählte. Die
Bekanntheit sowie die sympathische
und gleichzeitig seriöse Ausstrahlung
des Moderators waren dem Unternehmen
die Investition wert.

Schnäppchen sind dagegen Experten
aus der Wissenschaft. Ein Vortrag des
Wirtschaftsprofessors Hans-Werner
Sinn kostet Firmen etwa 7000 Euro.

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