Diverses Start zur zehnten Runde

Zum inzwischen zehnten Mal verleihen die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD), die Junioren des Handwerks, die Interversicherungen und im­pulse an vorbildliche Ausbildungsbetriebe und -initiative das mit insgesamt 15.000 Euro dotierte "Ausbildungs-Ass". Der Wettbewerb belegt Jahr für Jahr, wie sehr sich Firmenchefs anstrengen, damit ihre Lehrlinge die bestmögliche Ausbildung bekommen. Machen Sie mit!

Glückwünsche von der Berufsschule, der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer, positive Berichte in der regio­nalen und überregionalen Presse. „Einfach toll“, beschreibt Ausbildungsleiter Fred Knauth die Resonanz darauf, dass die Bauerngut Fleisch- und Wurstwarenfabrik im sächsischen Könnern das „Ausbildungs-Ass 2005“ in der Kategorie Handwerk gewonnen hat.

Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus, um Jugendlichen in einer strukturschwachen Region Perspektiven zu geben. Ausbildungsinhalte, die weit über das vorgeschriebene Mindestmaß hinausgehen. Damit ist die Bauerngut Vorbild für viele andere Lehrbetriebe in Deutschland, befand die Jury des Ausbildungs-Asses 2005.

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Solche Vorbilder sind gefragt. Deswegen wird die von den Inter Versicherungen gestiftete und mit insgesamt 15.000 Euro Preisgeldern dotierte Auszeichnung auch in 2006 erneut vergeben.

Zum inzwischen zehnten Mal will das Mannheimer Versicherungsunternehmen gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Deutschland, den Junioren des Handwerks und dem Wirtschaftsmagazin im­pulse das Augenmerk der Öffentlichkeit auf Vielfalt und Qualität der Ausbildung im deutschen Mittelstand lenken – und gleichzeitig andere Unternehmer motivieren, im Interesse des Standorts Deutschland aktiv zu werden. Mit Erfolg: Weit über 1.000 Unternehmen nahmen seit 1997 an dem Wettbewerb teil.

Überdurchschnittliche Ausbildungsangebote sind kein Selbstzweck, betont der Inter-Vorstandsvorsitzende Bernd Jansen: „Es ist eine Investition in die Zukunft, wenn jungen Menschen die Chance auf eine gute Ausbildung gegeben wird und damit ein Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit geleistet werden kann.“

Anders als die Politik, die nur auf die nackte Zahl der Ausbildungsplätze schaue, müsse die Wirtschaft außerdem die Qualität im Auge haben, mahnt ergänzend der Chef der Handwerksjunioren, Hans Stumpf: „Ausbildung ist auch eine Investition in die Zukunft des eigenen Betriebs. In einer Wissensgesellschaft sind hoch qualifizierte und ständig weiterlernende Mitarbeiter und Chefs unabdingbar.“

German Drechsler, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Als Unternehmer sehen wir uns immer häufiger mit der Tatsache konfrontiert, dass die staatlichen Bildungsträger ihren Aufgaben nur noch unzureichend nachkommen.“ Mängel und Defizite in den Schulen dürften aber nicht zu Lasten der Jugendlichen gehen: „Die Wirtschaft ist zwar nicht der Reparaturbetrieb des Staats, aber gerade bei dieser wichtigen Zukunftsfrage können und dürfen wir nicht einfach nur zusehen.“

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