Diverses Steuer: Gezerre um Firmenwagen

Noch ist offen, ob Privatfahrten mit dem Firmenwagen teurer werden. Was Chefs jetzt tun können.

Ist sie nun vom Tisch oder nicht: die Steuererhöhung für Privatfahrten mit dem Chefwagen?

Kaum hatte die Tagespresse berichtet, dass Hans Eichel alles beim Alten belassen wolle (Ein-Prozent-Regelung), ließ der Finanzminister heftig dementieren. Er besteht weiterhin darauf, ab Jahresbeginn für Privatfahrten mit dem Firmen-PKW monatlich 1,5 Prozent des Listenpreises zu kassieren.

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Ob er bei seiner harten Haltung bleibt, ist freilich offen. Denn für ihn ist die Firmenwagensteuer eine Trumpfkarte, die er vermutlich erst im Vermittlungsausschuss gegen die Opposition ausspielen wird.

Konsequenz: Wer die 50-prozentige Steuererhöhung vermeiden will, führt ab sofort ein Fahrtenbuch. Darin notiert er alle Strecken, die er für die Firma und privat zurücklegt. Penibel und zeitnah.

Kommt die neue Firmenwagensteuer, wehrt der Firmenchef sie mit seinen Aufzeichnungen ab. Kommt sie nicht, macht er mit dem lästigen Schreibkram Schluss und versteuert seine Privatfahrten wie bisher pauschal.

GmbH-Chefs aufgepasst: Sie müssen sich schon für die Abrechnung des Januargehaltes entscheiden, ob Sie mit dem Finanzamt pauschal oder per Fahrtenbuch abrechnen wollen. Und an diese Entscheidung sind Sie dann für das ganze Jahr 2003 gebunden. Es sei denn, Sie gönnen sich zwischendurch ein neues Auto.

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