Diverses Stimmung trübt ein

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Die Signale sind klar: Deutschen Firmen geht es gut, aber das Umfeld wird deutlich schwieriger. Das unterstreichen die frischen Zahlen aus dem ZEW-Index - das Stimmungsbarometer ist gesunken. Experten hatten das Gegenteil erwartet. Droht jetzt der konjunkturelle Abschwung?

Die Konjunkturerwartungen der Finanzanalysten für Deutschland sind im April um 8,7 Punkte gefallen. Sie betragen nun minus 40,7 Punkte nach minus 32,0 Punkten im März. Volkswirte hatten allgemein eigentlich mit einem Plus gerechnet. Die Gründe für die deutlich vorsichtigere Einschätzung liegen auf der Hand.

Erstens: Die hohen Inflationsraten verringern das Einkommen der Bundesbürger und schwächen den Konsum. Zweitens: die Auftragseingänge der Firmen sind zwar immer noch hoch, beginnen aber zu schwächeln. Drittens: Neue Höchststände des Euro belasten die Exportgeschäfte. Zu Pessimismus sehen die Experten gleichwohl keinen Grund. Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren ihre Hausaufgaben gemacht und sind gut aufgestellt. Und sie werden diesen Kurs fortsetzen. Heißt: Weiter rationalisieren und – wo nötig – Arbeitsplätze abbauen oder ins Ausland verlagern.

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