Diverses Studium auf Firmenkosten

Das Finanzamt bezahlt die Ausbildung von Unternehmerkindern mit – wenn alles ordentlich vereinbart und umgesetzt wird.

Hans Eichel zog die Notbremse. Als der Bundesfinanzhof in einer Serie von Urteilen immer
mehr Ausbildungskosten für absetzbar erklärte, taten sich für den Finanzminister neue Milliardenlöcher auf. Hastig paukte er eine Gesetzesänderung durch – und zwar rückwirkend
zum 1. Januar 2004. Seitdem gilt: Für Lehre, Kurse oder Studium lassen sich pro Jahr nur noch höchstens 4000 Euro abziehen.

Damit brauchen sich Unternehmerfamilien
freilich nicht zu begnügen. Sie können weiterhin sämtliche Ausbildungs- und Studienkosten für
Tochter oder Sohn in der Steuererklärung
als Betriebsausgaben geltend machen – und das Finanzamt bezahlt über die Hälfte mit.

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Das funktioniert, wenn der Chef die Kinder in der Firma anstellt und mit ihnen einen so genannten Ausbildungs-Dienstvertrag schließt.

Einen Mustervertrag finden Sie hier.

Die Steuerersparnis ist enorm. Denn die Familie setzt dann alle Ausbildungskosten als Betriebsausgaben ab. Und zwar zusätzlich zu Lohn oder Gehalt.

Zum Beispiel: Reisekosten (Fahrten zur Uni oder Fachschule, Exkursionen), Semesterbeitrag, Studiengebühren (Privatuni), Repetitor,
Fachliteratur oder PC.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 102, nachlesen.

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